Mittwoch 17. Januar 2018

16. November 2017 - Nachrichten am Abend

Auch sechs Jahren nach dem Mord an einer 18-Jährigen in Windhoek ist immer noch kein Urteil gefallen. Oberrichter Nate Ndauendapo will sein Urteil nun am 8. Februar kommenden Jahres fällen. Dem mittlerweile 29-jährige Angeklagte, der als Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma beschäftigt war, wird vorgeworfen die junge Frau im Dezember 2011 vergewaltigt und dann erdrosselt zu haben. Die Staatsanwaltschaft forderte heute in ihrem Schlussplädoyer den Angeklagten schuldig zu sprechen. Die Verteidigung bat das Gericht von einer langen Haftstrafe abzusehen um die Zukunft des Mannes nicht gänzlich zu zerstören.

Der norwegische Pensionsfonds, der größte Staatsfonds der Welt, investiert künftig nicht mehr ins Ölgeschäft.  Die Zentralbank als Verwalter erklärte: Man wolle unabhängiger vom Ölpreis werden. Der Fonds legt Einnahmen für künftige Generationen an - und hatte vor Kurzem erstmals den Wert von einer Billion Dollar erreicht. Norwegen ist der größte Ölproduzent in Westeuropa.

 Siemens hat weitere Einsparungen in seiner schwächelnden Kraftwerkssparte angekündigt. Der Konzern will zwei Standorte in Sachsen schließen und weltweit 6.900 Arbeitsplätze abbauen - die Hälfte davon in Deutschland. Siemens begründet die Maßnahme mit dem zunehmenden Strukturwandel bei der fossilen Stromerzeugung und im Rohstoffsektor. Betroffen ist auch der Geschäftsbereich Antriebe, der unter einer Nachfrageflaute leidet.

Den Internationalen Flughafen Hosea Kutako bei Windhoek nutzten bis Ende September dieses Jahres deutlich mehr Passagiere als im gleichen Vorjahreszeitraum. Laut der Namibia Airports Company gab es bis dahin fast 700.000 Passagiere, gegenüber knapp 575.000 in 2016. Dabei handelte es sich zu etwa 95 Prozent im Flugreisende aus und ins Ausland. Die Zahl der Flugbewegungen nahm ebenfalls bis September deutlich um fast ein Drittel auf mehr als 13.000 zu.

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