Montag 28. September 2020

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16. November 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Ausbau des Internationalen Flughafens Hosea Kutako wird wohl nicht so zügig stattfinden wie geplant. Laut Namibian muss die Namibia Airports Company NAC die Vergabe der Aufträge an ein Architektenbüro sowie an eine Ingenieurs- und eine Kostenberechnungsfirma zurückziehen und ausschreiben. Zwar habe die Regierung das Projekt vom vorgeschriebenen Verfahren der Auftragsvergabe befreit, um die Fertigstellung zu beschleunigen. Nach Bedenken über die Auftragsvergabe habe jedoch ein Beschaffungskomitee die Sachlage geprüft und Mängel festgestellt. Auch seien Beratungsdienste vom Verfahren der Auftragsvergabe nicht ausgeschlossen. NAC-Chef Leake Hangala hatte vor einer Woche angekündigt, dass der Flughafen von März bis Oktober für 245 Millionen Namibia Dollar ausgebaut werden soll.

 

Die Krankheit Hepatitis E ist wieder auf dem Vormarsch. Die Zahl der Todesfälle sei von 31 auf 33 gestiegen, teilte das Gesundheitsministerium laut Allgemeiner Zeitung mit. In der Woche Ende Oktober habe es landesweit 90 neue Verdachtsfälle gegeben - fast dreimal so viele wie in der Woche zuvor. Seit Ausbruch der Krankheit im Dezember wurden demnach 508 bestätigte Fälle registriert. Die Krankheit tritt laut Ministerium vor allem dort auf, wo mangelnde Hygiene herrscht und die Menschen sich aufgrund fehlender sanitärer Anlagen im Busch erleichtern. Die Aufklärungskampagnen würden fortgesetzt, hieß es.

In der Region Hardap haben Nashorn-Wilderer zugeschlagen. Das Umweltministerium bestätigte gegenüber dem Namibian, dass ein enthorntes totes Nashorn und ein angeschossenes Nashorn entdeckt wurden. Den genauen Ort wolle man nicht nennen. Auch werde die genaue Todesursache des enthornten Tieres noch untersucht. Das verwundete Nashorn sei behandelt worden. Zugleich kündigte das Ministerium an, die Schutzmaßnahmen in dem Gebiet zu verstärken. Damit steigt die Zahl der entdeckten gewilderten Nashörner in diesem Jahr auf 53. Zudem wurden bislang 26 gewilderte Elefanten registriert.

Bei Sesfontein im Nordwesten und im Bwabwata-Nationalpark im Nordosten Namibias gibt es einen Milzbrand-Ausbruch. Das berichtet die Allgemeine Zeitung unter Berufung auf eine gemeinsame Pressemitteilung der Ministerien für Landwirtschaft und Gesundheit. Bei Sesfontein seien Dutzende Ziegen und Schafe sowie drei Rinder und drei Esel an Milzbrand verendet. Bei 13 Menschen, die Fleisch der Tiere gegessen hätten, bestehe ein Milzbrand-Verdacht. Im Bwabwata-Park wurde der Erreger bei 23 verendeten Büffeln festgestellt. Menschen und Nutztiere sind bislang nicht betroffen.

Nordkorea soll eine neue Hightech-Waffe getestet haben. Das berichtet eine südkoreanische Nachrichtenagentur und beruft sich auf nordkoreanische Staatsmedien. Genaue Details blieben allerdings unbekannt. Seine Atomwaffen- und Raketentests hatte Nordkorea zuletzt gestoppt. Die Beziehungen zu Seoul und Washington hatten sich danach deutlich entspannt.

Die britische Premierministerin May hält trotz des massiven Widerstands im Parlament und Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen am geplanten Brexit-Abkommen fest. Am Abend verteidigte sie den Deal erneut. Zwei Minister und zwei Staatssekretäre hatten zuvor aus Protest gegen den Vertragsentwurf ihren Rücktritt eingereicht. May droht außerdem ein Misstrauensvotum im Parlament.

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