Freitag 15. November 2019

Music low res4 300ppx

 

16. Oktober 2017 - Nachrichten am Mittag

Deutschland habe erneut eine Anhörung zur Völkermordsklage der Ovaherero und Nama in New York verpasst. Dies berichtet der Namibian. Bereits Anfang des Jahres hätte Deutschland einen Gerichtstermin einfach missachtet, hieß es. Ein nächster Gerichtstermin ist nun für den 25. Januar 2018 festgesetzt worden. Die Delegation der Ovaherero und Nama werde morgen wieder in Windhoek erwartet. Ein Sprecher stellte eine ausführliche Stellungnahme in Aussicht. - Die beiden Vertretungen der namibischen Volksgruppen hatten, unabhängig von den bilateralen Völkermordsverhandlungen zwischen Namibia und Deutschland, Klage auf Reparation in den USA eingereicht.

Nach der Nationalratswahl in Österreich schließt die konservative ÖVP als Sieger Gespräche mit den Rechtspopulisten nicht aus: Spitzenkandidat Sebastian Kurz will sowohl mit den Sozialdemokraten, als auch der Rechtaußen-Partei FPÖ über eine Regierungsbildung sprechen. Wer von beiden zweitstärkste Kraft ist, steht erst nach Auszählung der Briefwahlstimmen fest. Kurz könnte mit 31 Jahren der jüngste Regierungschef in Europa werden.

Im Katalonien-Streit hat sich der Chef der Regional-Regierung Puigdemont erneut für Verhandlungen ausgesprochen. In einem Brief an Ministerpräsident Rajoy schlägt er vor, alle Schritte hin zu einer Unabhängigkeit für zwei Monate auszusetzen und diese Zeit für Gespräche zu nutzen. Puidgemeont sollte eigentlich bis zum Vormittag beantworten, ob er bei seiner Rede im Parlament letzte Woche nun die Loslösung der Region ausgerufen hat - oder nicht. Die Zentralregierung in Madrid droht damit, Katalonien die Autonomierechte zu entziehen.

Die Kadaver von 20 durch Milzbrand gestorbenen Flusspferden im Nordosten des Landes wurden bereits vernichtet. Laut dem Umweltministerium habe dieses in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium zwischen Freitag und Sonntag stattgefunden. Weitere 89 Kadaver müssen, im Rahmen des Maßnahmenkataloges gegen die Ausbreitung der Krankheit, noch vernichtet werden. Bisher gäbe es keinerlei Anzeichen, dass sich Bewohner oder Reisende in der Gegen angesteckt hätten. Das betroffene Gebiet im Westen des Bwabwata-Nationalparks bleibt für die Öffentlichkeit vorerst geschlossen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.