Donnerstag 14. November 2019

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16. Oktober 2017 - Nachrichten am Morgen

Mehr und mehr Kandidaten bewerben sich um die vier höchsten Posten in der regierenden SWAPO-Partei. Dies ist das Ergebnis des Zentralkomitee-Treffens vom Wochenende. Um das Amt des Parteipräsidenten bewerben sich neben Staatspräsident Hage Geingob auch Ex-Premier Nahas Angula und Jugendminister Jerry Ekandjo. Das Vizeamt soll von Außen- und Vizepremierministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah, Innenministerin Pendukeni Iivula-Ithana oder Exminister Helmut Angula bekleidet werden. Das Amt des Generalsekretärs ist ebenfalls umstritten. Hier stellen sich Ministerin Sophia Shaningwa und Armas Amukwiyu zur Wahl. Stellvertreter soll Martha Namundjebo-Tilahun, Petrina Haingura oder Marco Hausiku werden. – Die Wahl findet während des SWAPO-Kongresses kommenden Monat statt.

Am Freitag sollen sich auf der Hauptstraße C14 zwischen Solitaire und Walvis Bay zwei schwere Verkehrsunfälle ereignet haben. Laut der „West Coast Safety Initiative“ WCSI soll es mindestens ein Todesopfer gegeben haben. Bei dem zweiten Unfall handelte es sich um ein Touristenfahrzeug. Die Insassen sollen nur leichte Verletzungen davongetragen haben. WCSI warnt eindringlich vor zu hoher Geschwindigkeit auf nicht-asphaltierten Straßen. – In diesem Jahr kam es mehrfach zu tödlichen Unfällen mit Touristen, bei denen alleine in den vergangenen Wochen mindestens sechs Reisende ums Leben kamen.

Staatspräsident Hage Geingob hat im Streit um die Beisetzung der verstorbenen Regionalgouverneurin Angelika Muharukua ein Machtwort gesprochen. Eine Entscheidung darüber solle der Familie überlassen werden. Ihrem Wunsch nach werde die im Alter von 59 Jahren Verstorbene in der Region Kunene unweit der Hauptstadt Opuwo [deutsch] beigesetzt. Sie solle dort, ihrem Wunsch entsprechend, neben ihrem Großvater beigesetzt werden. – In den vergangenen Tagen kam es zu Streitigkeiten innerhalb der Familie Muharukua. Eine Fraktion wollte das Angebot eines Staatsbegräbnisses auf dem Heldenacker bei Windhoek annehmen.

Bei der Parlamentswahl in Österreich hat es einen Rechtsruck gegeben. Die konservative ÖVP von Sebastian Kurz ist klar stärkste Kraft geworden. Auch die rechtspopulistische FPÖ hat deutlich zugelegt. Die Briefwahlstimmen müssen noch ausgezählt werden. Kurz hat sich noch nicht festgelegt, ob er mit der FPÖ oder mit den Sozialdemokraten regieren will.

Irakische Regierungstruppen sollen im Norden des Landes in die autonome Region Kurdistan eingerückt sein. Berichten zufolge haben sie Kontrolle über Gebiete um Kirkuk übernommen. Auch die Ölfelder westlich der Stadt seien erobert worden, heißt es in Berichten. Die kurdische Regionalregierung dementiert. Die USA riefen beide Seiten auf, eine weitere Eskalation zu vermeiden. Vor drei Wochen hatten sich die Kurden in einem umstrittenen Referendum für die Unabhängigkeit ausgesprochen.

Namibia ist seit Samstag nun durch einen direkten Flug mit St. Helena verbunden. Zugleich war der Erstflug der Airlink von Johannesburg über Windhoek der erste kommerzielle Linienflug dorthin überhaupt. Der Flughafen des Britischen Überseegebietes wurde erst im vergangenen Jahr fertiggestellt. Die südafrikanische Airlink verbindet nun einmal pro Woche das Südliche Afrika mit der Verbannungsinsel Napoléons. Derzeit ist aufgrund fehlender Rechte noch keine Aufnahme von Passagieren in Windhoek möglich. Dies soll sich laut Airlink aber binnen Wochen ändern.

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