Samstag 08. August 2020

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16. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Unstimmigkeiten innerhalb des Stadtrates von Windhoek nehmen laut „Namibian“ weiter zu. So hat eine Fraktion nun die regierende SWAPO um Mithilfe gebeten. Dem Bericht nach habe sich der Stadtrat in zwei Gruppen gespalten. Unter anderem unterstützt Bürgermeister Muesee Kazapua den Stadtdirektor Robert Kahimise, während sich die andere Gruppe hinter den suspendierten Chef der Stadtpolizei, Abraham Kanime gestellt habe. Diese Gruppe hatte die Entlassung des Stadtdirektors vergangene Woche beantragt. Dieser hatte Anfang des Jahres den hoch angesehenen Chef der Stadtpolizei suspendiert hatte. Zudem soll es einen Korruptionsverdacht gegen politische Freunde des Stadtdirektors geben.

Der Staat hat in den vergangenen Jahren fast 30 Prozent weniger Steuergelder von Farmern erhalten als ursprünglich eingeplant. Insgesamt seien 350 Millionen Namibia Dollar die spezielle Steuer für Farmland in die Staatskasse geflossen, wie der „Namibian“ berichtet. Der Staat war in früheren Planungen von Einnahmen in Höhe von 528 Millionen Dollar ausgegangen. Das Geld diene vor allem dem Umsiedlungsprogramm und sollte den mehrfachen Farmbesitz einer Person sowie brachliegende Farmen unattraktiv machen. Derzeit müssen allem kommerziellen Farmbesitzer zwischen 0,4 und 1,4 Prozent des reinen Landwertes zahlen. Mehrfacher Farmbesitz wird mit 0,25 Prozent Extrasteuer belegt.

Möglicherweise fliegt Air Namibia in Zukunft direkt von Ghana nach London im Vereinigten Königreich. Dementsprechende hochrangige Gespräche seien zwischen Namibia und Ghana noch diese Woche geplant. Eine namibische Delegation befinde sich derzeit in dem westafrikanischen Land. Die erst vor Kurzem aufgenommene Verbindung von Windhoek nach Accra über Lagos in Nigeria entwickele sich sehr gut. Man wolle den Handel und Tourismus beider Staaten weiter vorantreiben. Air Namibia hatte vor einiger Zeit offen Überlegungen angestellt, eine der beiden Airbus A330 auf einer anderen Langstrecke als nach Frankfurt einzusetzen.

In Simbabwe nimmt die Krise weiter täglich zu. So gehört Treibstoff im Land mittlerweile zu dem billigsten im südlichen Afrika, was den Bedarf hiernach deutlich ansteigen lässt. Der Treibstoff muss gegen Schuldscheine abgegeben werden, die aber mittlerweile deutlich billiger als der offizielle Kurs zum US-Dollar gehandelt werden. Die Treibstoffausgabe wurde deshalb vielerorts rationiert. Zudem nimmt die Inflation von zahlreichen Produkten ungeahnte Ausmaße an. Einige Preise hätten sich seit letzter Woche verzehnfacht, hieß es von Beobachtern vor Ort. So würde zum Beispiel eine Packung Cornflakes bis zu 20 US-Dollar kosten.

Saudi-Arabien erwägt Medienberichten zufolge, einen gewaltsamen Tod des verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi einzuräumen. Der US-Sender CNN und das Wall Street Journal berichten, dass das Königreich erklären wird, Khashoggi sei versehentlich während eines Verhörs getötet worden. Seit einem Termin im saudischen Konsulat in Istanbul gilt der Regierungskritiker als vermisst. Die türkische Polizei hat das Gebäude gestern durchsucht.

Deutlich mehr Dorsche aber nur etwa halb so viele Heringe dürfen im kommenden Jahr in der Ostsee gefischt werden. Das haben die EU-Fischereiminister beschlossen. Die EU-Kommission hatte deutlich strenge Fangquoten gefordert. Kritik kommt auch von Umweltschützern - sie hatten sich für einen vorläufigen Fischereistopp für den stark zurückgegangenen Hering eingesetzt.

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