Freitag 23. August 2019

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16. September 2015 - Nachrichten am Morgen

Air Namibia streicht während der Sommerferien rund 200 Flüge. Das berichtet der Namibian unter Berufung auf Pressesprecher Paul Nakawa. Grund sei wie bei ähnlichen Stornierungen in den Vorjahren die niedrige Zahl an Fluggästen. Betroffen sind demnach Flüge nach Johannesburg, Ondangwa, Katima Mulilo, Oranjemund und Lüderitz. Wer bereits gebucht hat, habe die Wahl zwischen einer Umbuchung auf eine andere Fluggesellschaft oder einer Erstattung des Flugpreises. Kapstadt und Luanda werden Nakawa zufolge während der Ferien normal angeflogen, außer am ersten Weihnachtstag und am Neujahrstag.

In Namibia müssen künftig rund 30 Prozent der Staatsaufträge an Unternehmen historisch benachteiligter Bürger vergeben werden. Das sieht laut Allgemeiner Zeitung das neue Beschaffungsgesetz vor, das Finanzminister Calle Schlettwein gestern der Nationalversammlung vorgelegt hat. Hauptziel des Gesetzes sei, die Erteilung von Aufträgen transparenter und effizienter zu gestalten. Laut AZ wird die bisherige Vergabekommission durch drei Instanzen ersetzt, einen Beschaffungsausschuss, eine zentrale Kommission und einen Revisionsrat. Der Gesetzentwurf sei auch von der Opposition begrüßt worden.

Wegen Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung und Raubes muss ein Mann aus Mariental für 31 Jahre ins Gefängnis. Das habe das Obergericht gestern entschieden, berichtet die Allgemeine Zeitung. Der 38-Jährige war für schuldig befunden worden, im Oktober 2008 in Keetmanshoop eine 58-jährige Frau in ihrer Wohnung vergewaltigt und ausgeraubt zu haben. Der Vorwurf des Mordes war laut AZ fallengelassen worden, weil der Gerichtsmediziner zur Klärung der Todesursache nicht gehört werden konnte. Der Mann hatte die Frau auf den Kopf geschlagen und mehrfach in den Unterleib gestochen.

Die Berufung von Ex-DTA-Präsident Katuutire Kaura in das Berater-Gremium vom Gouverneur der Region Kunene ist auf Kritik gestoßen. Wie der Namibian berichtet, bezeichnete die Oppositionspartei Nudo den Schritt als politischen Schachzug von Präsident Hage Geingob und der Regierungspartei SWAPO, um neue Wähler zu gewinnen. Vize-Präsident Nickey Iyambo hatte Kaura während seiner Reise durch die Kunene-Region gestern offiziell zum Berater des Gouverneurs ernannt.

Mexikos Staatschef Nieto ist empört über den Tod der mexikanischen Urlauber in Ägypten. Er hat von der ägyptischen Regierung eine genaue Aufklärung der Ereignisse verlangt. Acht Mexikaner waren am Sonntag ums Leben gekommen, nachdem ihre Geländefahrzeuge versehentlich von Sicherheitskräften unter Beschuss genommen worden waren. Bislang verweigert die ägyptische Regierung detaillierte Angaben über den Vorfall. Die Touristen hätten sich in einem für Ausländer verbotenen Gebiet aufgehalten.

Bei einem Rebellenangriff auf die syrische Stadt Aleppo sind nach Angaben von Aktivisten fast 40 Menschen getötet und rund 150 verletzt worden. Unter den Toten sollen auch 14 Kinder sein. Aufständische sollen mehrere von Regierungstruppen gehaltene Bezirke der Metropole angegriffen haben. Der Leiter der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte spricht von einer der schlimmsten Opferbilanzen von Rebellenangriffen in Aleppo.

In Berlin befassen sich Bundeskanzlerin Merkel und ihre Minister heute mit dem EU-Einsatz gegen Schlepper. Insgesamt bis zu 950 deutsche Soldaten sollen dabei helfen, Schlepperboote zu suchen, aufzubringen und zu beschlagnahmen. Die Bundeswehr ist bereits seit vier Monaten im Mittelmeer im Einsatz. Die Marine hilft dabei, in Seenot geratene Flüchtlinge zu retten.

Im US-Bundesstaat Utah ist die Zahl der Toten bei den Überschwemmungen auf 15 gestiegen. Unter den Opfern sind nach Behördenangaben auch sechs Kinder. Vorgestern waren zwei Autos von den Fluten fortgerissen worden. Nur drei der Insassen haben überlebt. Außerdem wurden die Teilnehmer einer Schluchtentour in einem Nationalpark bei Las Vegas von den Wassermassen überrascht. Drei Mitglieder der Gruppe kamen ums Leben, vier werden noch vermisst.

In Simbabwe hat Machthaber Mugabe zum zweiten Mal innerhalb eines Monats die gleiche Rede vor dem Parlament gehalten, ohne es zu merken. Der 91-jährige schwadronierte demnach 25 Minuten über die Lage der Nation. Sein Sprecher sagte, es habe eine Verwechslung der Texte im Sekretariat gegeben. Man bedauere den Fehler und erwäge Disziplinarmaßnahmen.

Facebook geht nach Jahren auf die Forderung der User ein und will einen "Gefällt mir nicht"-Button einführen. Das hat der Chef des sozialen Netzwerks Zuckerberg bei einer Diskussionsveranstaltung in Kalifornien gesagt. Man stehe kurz vor einem Test. Zuckerberg hat dabei auch die Flüchtlingskrise angesprochen. Bei solchen Themen müsse es für die Nutzer einen besseren Weg als den bisherigen "Like" geben, um ihr Verständnis auszudrücken.

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