Sonntag 13. Oktober 2019

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17. April 2018 - Nachrichten am Morgen

Im Vorstand des Hilfsfonds für Studenten NSFAF dauert der Konflikt auch nach Suspendierung der Geschäftsführerin Hilya Nghiwete an. Laut Namibian sind einige der Vorstandsmitglieder gegen die Ernennung von Senior Operations Manager Kennedy Kandume zum vorläufigen Geschäftsführer. Demnach machen sie geltend, es sei unüblich, jemanden für diesen Posten zu bestimmen, der nicht dem Exekutiv-Komitee angehöre. Vorstandschef Jerome Mutumba wies dagegen darauf hin, Kandume sei seit 2014 im Management des NSFAF tätig und damit der Mitarbeiter mit der längsten Dienstzeit. Geschäftsführerin Nghiwete war auf der Vorstandssitzung am Montag vergangener Woche wegen Vorwürfen der Korruption suspendiert worden.

Die Regierung will für die Streitkräfte moderne Ausrüstung anschaffen und einen großen Teil ihrer Einrichtungen renovieren. Das geht laut Namibian aus dem Bericht hervor, den Verteidigungsminister Penda ya Ndakolo am Freitag der Nationalversammlung vorgelegt hat. Der Allgemeinen Zeitung zufolge sollen in den kommenden drei Jahren 3000 weitere Soldaten rekrutiert werden. Demnach waren Personalkosten bereits im vergangenen Finanzjahr mit fast 4,2 Milliarden Namibia Dollar der größte Teil der Ausgaben. In diesem Jahr erhält das Ministerium fast sechs Milliarden Dollar. Ya Ndakolo nannte als Aufgaben die Verteidigung des Landes, die Beteiligung an UN-Friedensmissionen und die Hilfe bei zivilen Einsätzen wie Anti-Wilderer-Patrouillen oder Verteilung von Nahrungsmitteln in Krisenzeiten.

Die Regenfälle der vergangenen Woche haben die Wasserreserven in den Stauseen im Landeszentrum kaum erhöht. Wie der Wasserversorger NamWater gestern mitteilte, erhielt nur der Swakoppoort-Damm leichten Zulauf. Demnach beträgt der Gesamtstand der Stauseen für die Versorgung der Orte Windhoek, Okahandja und Karibib nun 34,3 Prozent - gegenüber 33,9 Prozent vor einer Woche. Zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr waren es 55,3 Prozent. Im Süden des Landes erhöhte sich der Füllstand der Stauseen von 51,9 auf 55,1 Prozent. Auch dies ist deutlich weniger als vor einem Jahr, als die Dämme dort zu insgesamt 74,7 Prozent gefüllt waren.

Das Ministerium zur Bekämpfung der Armut warnt vor einer neuen Betrugsmasche per Email und über soziale Medien. Die Betrüger würden ein Gmail-Konto mit dem Namen von Minister Zephania Kameeta verwenden, meldet die Presseagentur NAMPA. Auch gebe es Freund-Anfragen auf Facebook. Dabei werden Jobs in Aussicht gestellt, die durch Projekte im Rahmen des Europäischen Entwicklungsfonds geschaffen werden sollen. Laut Ministerium sichern die Betrüger eine Teilnahme an den Projekten zu und fordern eine Vorabgebühr von 1700 Namibia Dollar.

Russische Hacker haben offenbar eine großflächige Cyberattacke verübt. Nach Angaben der USA und Großbritannien richteten sich die Angriffe gegen Regierungen, wichtige Infrastruktureinrichtungen aber auch Internetrouter von Privatpersonen. Der Angriff soll seit mehr als einem Jahr laufen. Wie groß der Schaden ist, ist noch unklar.

Für ihre Berichterstattung über Filmregisseur Weinstein sind die Zeitung "New York Times" und das Magazin "The New Yorker" mit dem renommierten Pulitzer Preis ausgezeichnet worden. Der frühere Hollywood-Mogul wird inzwischen von mehr als hundert Frauen beschuldigt, sie sexuell belästigt zu haben. Gleichzeitig waren die Berichte Startschuss der weltweiten Me-Too-Debatte. Zusammen mit der Washington Post wurden die beiden Blätter auch für Artikel über die Ermittlungen in der Russland-Affäre und mögliche Kontakte zwischen US-Präsident Trumps Wahlkampfteam und Moskau geehrt.

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