Donnerstag 25. April 2019

17. April 2019 - Nachrichten am Mittag

Die Wirtschaft in Namibia ist im vergangenen Jahr weniger stark abgesunken als zunächst angenommen. Dies sagte Finanzminister Calle Schlettwein auf eine Anfrage der Oppositionspartei PDM. Demnach gehe man anhand der vorläufigen Zahlen von einem negativen Wirtschaftswachstum von 0,1 Prozent für 2018 aus. Voraussagen im vergangenen Jahr hätten einen Rückgang um 0,5 Prozent vermuten lassen. 2017 war Namibias Wirtschaft um fast ein Prozent zurückgegangen. Der nun vorgelegte neue Staatshaushalt werde den Weg der Konsolidierung bei gleichzeitig steigenden Investitionsausgaben fortsetzen, betonte Schlettwein. Eine der wichtigsten Aufgaben für das neue Finanzjahr sei die Neuausrichtung der Staatsunternehmen unter dem zuständigen Ministerium.

Zwei Personen wurden in Zusammenhang mit dem Doppelmord in Arandis vom Montag für Befragungen festgenommen. Dies bestätigte Polizeipräsident Sebastian Ndeitunga. Die Personen seien in der Nacht verhört worden, heißt es. Eine Person wurde in Karibib, die andere in Tsumeb festgenommen. Es wird vermutet, dass sie genauere Informationen zu den Umständen die zu den Morden geführt haben geben können. Bei einem Mann handele es sich um ein sogenanntes DDR-Kind, das für die namibische Befreiungsarmee PLAN gekämpft haben soll. Die andere Person habe vor den Morden in den Sozialen Medien verdächtige Informationen zum Bergbau- und Technologieinstitut NIMT verbreitet. – Am Montagmorgen waren der NIMT-Geschäftsführer Eckhardt Mueller und sein Vize Heimo Hellwig vor dem Institut erschossen worden.


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