Mittwoch 21. August 2019

17. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Die namibische Lodgegruppe Gondwana Collection hat ihre neue Ausbildungseinrichtung „The Academy“ formal gegründet. Wie Gondwana bekannt gab, wird die Ausbildung erstmals im Januar 2017 beim Kalahari Farmhouse unweit von Mariental durchgeführt. Acht Monate im Jahr sollen bis zu 420 Mitarbeiter weitergebildet werden. In den restlichen vier Monaten stehe das Farmhouse Gästen offen. Die Unterkunft ist bereits für das Selbstversorgerzentrum bekannt, in dem Gemüse, Wurst und andere Lebensmittel für die Gruppe angebaut beziehungsweise hergestellt werden.

Am Wochenende wurden in der Umgebung von Windhoek zwei Personen ermordet. Ein 19-jähriger wurde auf Farm Karanab, unweit des Daan-Viljoen-Wildparks westlich von Windhoek, nach einem Streit erstochen. Die Polizei fahndet bereits nach einem 28-jährigen Verdächtigen. Zudem wurde südlich von Windhoek nahe Groot Aub ein 42-jähriger LKW-Fahrer mit einem Messer erstochen. Drei Verdächtige im Alter von 17 bis 22 Jahre wurden bereits festgenommen. Sie sind am Vormittag im Magistratsgericht von Keetmanshoop erschienen.

Die Zahl der Toten nach der Serie von Explosionen in der chinesischen Stadt Tianjin ist auf 114 gestiegen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. Weiterhin brenne es im Hafengebiet der Millionenstadt. Hunderte Feuerwehrleute und Chemie-Experten seien weiter im Einsatz. 70 Menschen sollen den Angaben nach noch vermisst werden. Etwa 800 wurden mit Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Am Mittwochabend kam es zu mehreren Explosionen im Hafen von Tianjin. Dabei sollen auch Lager von giftigen Chemikalien zerstört worden sein. Auch in den folgenden Tagen gab es immer wieder Explosionen.

Der Anführer der radikal-islamistischen Boko Haram, Abubakar, ist nicht tot. In einer Audiobotschaft sprach er davon, dass es ihm gesundheitlich gut gehe. Die Echtheit der Botschaft wurde bereits bestätigt. Die Ernennung eines neuen Anführers der Terrorgruppe vor einigen Tagen hatte für Aufsehen gesorgt. Der tschadische Präsident Déby hatte dies behauptet. Experten waren davon ausgegangen, dass dies ein Zeichen für den Tod des Terrorführers ist. Abubakar bezeichnete Déby in der Audiobotschaft als „Lügner“ und „Tyrann“. Zudem hatte Déby vergangene Woche verlauten lassen, dass man den Kampf gegen Boko Haram bis Jahresende gewinnen werde.

In Deutschland wird nach einer entführten Unternehmertochter gesucht. Wie die Polizei bekannt gab, wurde die 17-jährige bereits am vergangenen Donnerstag auf einem Feldweg verschleppt. Die Medien waren aus ermittlungstaktischen Gründen bis gestern angehalten, keine Informationen zu veröffentlichen. Eine Lösegeldforderung über 1,2 Millionen Euro, gut 16 Millionen Namibia Dollar, sei laut BILD-Zeitung unmittelbar nach der Entführung eingegangen. Die Polizei in Meißen, im Bundesland Sachsen, hat eine Sonderkommission eingerichtet. Bereits am Freitag soll ein ganzes Dorf von 60 Polizisten durchsucht worden sein, nachdem zuvor ein Hinweis eingegangen war.

Die US-Regierung zeigt sich eigenen Aussagen nach besorgt über den Einsatz chinesischer Agenten im Land. Diese sollen versuchen, geflohene Chinesen zur Rückkehr nach China zu überreden. Mit psychologischen Druckmitteln würden die Agenten versuchen, die Menschen einzuschüchtern. Die Agenten sollen als Touristen in die USA eingereist sein. Die USA haben der chinesischen Regierung eine formelle Beschwerde übermittelt. China hat sich bisher zu den Vorwürfen nicht geäußert.

Die USA setzen im Kampf gegen den Terror in Zukunft noch mehr auf Drohnen. Dies kündigte das Pentagon an. Demnach soll der Einsatz der unbemannten, automatischen Flugobjekte in den kommenden vier Jahren deutlich ausgebaut werden. Die Zahl der täglichen Flüge soll dabei von 60 auf 90 steigen. Vor allem soll dadurch die Aufklärungsarbeit in Krisenregionen wie Syrien und Afghanistan verbessert werden. Weiterhin seien auch Angriffe mit bewaffneten Drohnen vorgesehen. Hier stehe besonders die gezielte Tötung von einzelnen Terroristen im Vordergrund.

Die Wirtschaft Japans liegt weiter am Boden. In den Monaten April bis Juni sei die Wirtschaft erneut um fast ein halbes Prozent gesunken. Vor allem der Export, aber auch die Nachfrage im Land sei schwach. In den ersten Monaten 2015 konnte Japan überraschend ein Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent verbuchen. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde hat seit Jahren mit wirtschaftlichen Probleme zu kämpfen. Dennoch hält die japanische Zentralbank an den Wachstumsaussichten für dieses Jahr fest. Demnach soll die Wirtschaftsleistung um 1,7 Prozent steigen.

 


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