Mittwoch 21. August 2019

17. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Namibias Präsident Hage Geingob ist zur Hauptversammlung der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) in Botswana eingetroffen. Wie die Nachrichtenagentur NAMPA berichtet, wird Geingob von seiner Ehefrau Monica Geingos sowie Premier- und Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah begleitet. Ein erstes informelles Treffen aller 15 Staatschefs der SADC fand bereits gestern Nachmittag statt. Schwerpunkt der Versammlung, die bis Freitag andauern soll, ist die Verabschiedung des Entwicklungsplans für die Gemeinschaft bis 2020. Zudem übergibt der simbabwische Staatschef Robert Mugabe den Vorsitz an den Präsidenten Botswanas, Ian Khama.

Bei Luftangriffen unweit der syrischen Hauptstadt Damaskus kamen mindestens 80 Menschen ums Leben. Laut unbestätigten Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London habe die Luftwaffe mehr als 10 Angriffe auf die Stadt Duma geflogen. Mehr als 200 Personen, zumeist Zivilisten, sollen bei den Luftangriffen zum Teil schwer verletzt worden sein. Unterdessen ist der neue UNO-Koordinator für Nothilfe in Syrien eingetroffen. Er traf unter anderem Außenminister Muallem. Es gehe vor allem um die Koordinierung von humanitären Hilfen für die Zivilbevölkerung.

Die Massenproteste gegen die brasilianischen Präsidentin Rousseff dauern an. In der Hauptstadt Brasilia und weiteren großen Städten sollen sich, laut Nachrichtenagentur AFP, hunderttausende Menschen versammelt haben. Die Demonstranten fordern den Rücktritt der 64-jährigen Rousseff und Neuwahlen. Sie werfen ihr Korruption und Vetternwirtschaft vor. Anfang des Jahres gingen bereits bis zu 1,7 Millionen Menschen in Protestmärschen auf die Straße. Damals ging es um die Rolle vieler hochrangiger Mitglieder der regierenden Partei im größten Korruptionsskandal des Landes.

Das in Indonesien vermisste Passagierflugzeug mit 54 Menschen an Bord, ist abgestürzt. Dies bestätigten die Behörden des Landes. Das Flugzeug der Trigana Air soll im Osten des Landes, bei schlechtem Wetter in einen Berg geflogen sein. Zehn Minuten vor der Landung sei der Funkkontakt zu der Propellermaschine abgebrochen. Noch immer sind die Bergungsmannschaften nicht zu dem Wrack vorgestoßen. Trigana Air hatte in den vergangenen 24 Jahren bereits mehr als 14 „schwere Vorfälle“ zu verzeichnen.

Die libysche Regierung hat die Arabische Welt zum Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat aufgerufen. Um den Vormarsch der IS in Libyen zu stoppen, müssten die Staaten mit Luftangriffen die schwächelnde Armee Libyens unterstützen. Am Wochenende eroberte der IS strategisch wichtige Teile der Hafenstadt Sirte. Dabei richteten sie mehr als 30 Zivilisten hin. Die international anerkannte Regierung Libyens hat die Kontrolle über weite Teile des Landes in den vergangenen Monaten verloren.

Europa sollte sich auf eine einheitliche Asylpolitik einigen. Dies schlug die deutsche Kanzlerin Merkel vor. Nur wenn die Europäische Union gemeinsam ein Ziel verfolge, sei eine nachhaltige Lösung in der Flüchtlingsfrage möglich. Vor allem müssten sich die Mitgliedsstaaten der EU auf eine einheitliche Definition zu sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ verständigen. Bisher bewerte zum Beispiel Deutschland Länder als unsicher, die andere EU-Staaten als sicher einstufen. Aus sicheren Herkunftsländern werden Asylsuchende nur in Einzelfällen akzeptiert.

Dem bekannten namibischen Fallschirmspringer Eddie Techmann, der in Swakopmund abgestürzt ist, soll es den Umständen entsprechend gut gehen. Wie die Namib Times unter Berufung auf den Swakopmund Skydiving Club berichtet, habe sich der Hauptschirm des Springers nicht korrekt geöffnet. Auch der Sicherheitsschirm habe Probleme bereitet. Die offizielle Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.


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