Donnerstag 14. November 2019

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17. Januar 2017 - Nachrichten am Mittag

Bei einem Feuer im Walvis Bay Stadtteil Kuisebmond sind am Samstag 13 Blechhütten zerstört worden. Mehr als 30 Menschen wurden durch die Flammen obdachlos. 8 Kinder müssen ohne Schuluniform und Bücher zur Schule gehen. Bürgermeister Immanuel Wilfred sagte, er habe den Stromversorger ErongoRed gebeten, beim Kauf der Schuluniformen zu helfen. Lokale Geschäftsleute hätten auch schon Nahrungsmittel gespendet, so der Bürgermeister. Mehr als 50.000 Personen wohnen in Walvis Bay in Blechhütten. Sie sollen in der Nähe von Düne 7 angesiedelt werden und anständige Backsteinwohnungen erhalten.

Nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes am Wochenende im Mittelmeer werden nach UNO-Angaben fast 180 Menschen vermisst. Überlebende hatte diese Zahl genannt. Zunächst war die italienische Küstenwache von gut 100 Vermissten ausgegangen.

Australien, Malaysia und China suchen nicht länger nach dem verschollenen Flug MH370. Fast drei Jahre lang ist vergeblich ein Gebiet von rund 120.000 Quadratkilometern erfolglos abgesucht worden. Mit 239 Menschen an Bord war der Flieger im März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking plötzlich von den Radarschirmen verschwunden.

Vor dem Hintergrund von Globalisierungsängsten und Sorgen um die Zukunft des Freihandels startet heute das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Zu Eröffnung spricht der chinesische Präsident Xi Jinping. Die Konferenz mit rund 2.500 Teilnehmern geht bis Freitag. Mit dabei sind Politiker, Firmenchefs und Hollywoodstars. Für Deutschland kommen Gesundheitsminister Gröhe und Finanzminister Schäuble nach Davos.

Das Fischereiministerium hat im Dezember einige wichtige Vorschriften angekündigt, um die Nachhaltigkeit der Inlandsfischerei zu gewährleisten. Die Namibia Nature Foundation ließ verlauten, dass ab sofort keine Schleppnetze mehr benutzt werden dürfen. Auch wurde der Kasaya-Kanal zwischen dem Sambesi und Chobe zum Fischschutzgebiet erklärt. Zudem wurde das Sambesi-Chobe Flusssystem als sogenanntes „Fisheries Reserve“ erklärt, in dem vom 1. Dezember bis zum 28. Februar kein Fisch gefangen werden darf. Für Lodges triff das sogenannte „Catch and Release“ Verbot für Hobby-Angler und Touristen nur im Februar zu. Durch diese Maßnahmen sollen die Fischbestände vor allem im Nord-Osten Namibias geschützt werden, sodass sich die Zahlen wieder erholen können.

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