Sonntag 21. Juli 2019

17. Januar 2017 - Nachrichten am Morgen

Auf den Straßen Namibias sind im vergangenen Jahr mehr Menschen gestorben als im Vorjahr. Das gehe aus der Verkehrsstatistik der namibischen Polizei NAMPOL hervor, meldet die Presseagentur NAMPA. Demnach wurden vom 1. Januar bis 31. Dezember 722 Verkehrstote registriert. 2015 seien es 716 gewesen. - Die Zahlen widersprechen anderen Statistiken. Vor einer Woche war noch von 662 Unfalltoten die Rede gewesen - und von einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

Das Schiff Ryazanovka bei Walvis Bay ist zur Reparatur gekommen und nicht zum Fang von Meeressäugern. Das hätten die Hafenbehörde NamPort und das Fischereiministerium gestern klargestellt, meldet die Presseagentur NAMPA. Es liege vor Anker und warte auf Platz im Hafen. Vor einigen Wochen waren große Netze an Bord gesehen worden, die für den Fang großer Meerestiere verwendet werden. Daraufhin wurde auch in Medienberichten spekuliert, das Schiff wolle ohne Genehmigung Robben und Tümmler fangen. Eine Firma aus China hatte kurz zuvor einen Antrag beim Ministerium zurückgezogen, in namibischen Gewässern Meeressäuger zu fangen und lebend nach China zu transportieren.

Im Zuge der Wirtschafts-Rezession in Namibia hat das Baugewerbe in Windhoek einen neuen Tiefstand erreicht. 2016 sei die Zahl fertiggestellter Gebäude im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent gesunken, teilte das Finanzunternehmen Simonis Storm Security gestern laut Allgemeiner Zeitung mit. Bei den genehmigten Bauplänen betrage der Rückgang sogar 30 Prozent. Die Flaute im Bausektor begann laut AZ bereits 2013. Wurden damals in Windhoek noch 1421 Gebäude fertiggestellt, waren es 2015 nur noch 515 und im vergangenen Jahr nur noch 443. Für dieses Jahr sieht die Finanzfirma einen weiteren Rückgang.

Mehr als zwei Wochen nach dem Anschlag auf einen Nachtclub in Istanbul hat die türkische Polizei den mutmaßlichen Attentäter verhaftet. Das berichtet eine türkische Nachrichtenagentur. Gefahndet worden war nach einem Mann aus Usbekistan, der dem sogenannten Islamischen Staat angehören soll. Bei dem Anschlag in der Neujahrsnacht waren in einem Nachtclub in Istanbul 39 Menschen getötet und mehr als 60 verletzt worden.

Die britische Premierministerin May stellt heute vor, wie sie sich die Beziehungen Großbritanniens zur EU nach dem Brexit vorstellt. Medienberichten zufolge sehen ihre Pläne einen harten Schnitt vor. So solldas Land unter anderem aus dem EU-Binnenmarkt sowie der Zollunion ausscheiden.

Das neue Online-System des Hilfsfonds für Studenten NSFAF zur Beantragung finanzieller Unterstützung ist erfolgreich gestartet. Man habe bereits rund 10.000 Nutzer des Internet-Angebots registriert, teilte der NSFAF laut Allgemeiner Zeitung mit. Das betreffe nicht nur den Online-Antrag, sondern auch die Vorab-Information, ob ein Interessent die Bedingungen für eine finanzielle Förderung erfülle. Das System wurde Mitte Dezember eingeführt. Zuvor waren 55.000 Antragsformulare pro Jahr gedruckt worden. Davon wurden 24.000 ausgefüllt eingereicht und 7.800 Anträge wurden schließlich gutgeheißen. - Der NSFAF vergibt Darlehen an Studenten.


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