Donnerstag 22. Februar 2018

17. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Der Namibische Studentenfonds NSFAF hat eine neue Führung. Unter dem Vorsitzenden Jerome Mutumba und der Vizevorsitzenden Christina Swart-Opperman soll der in die Schlagzeilen geratene Fonds nun umstrukturiert werden. So sei das Ziel weiterhin, dass der derzeit unabhängige NSFAF ein Direktorat des Ministeriums für Höhere Bildung werde, betonte Ministerin Itah Kandjii-Murangi. - Der NSFAF hat aufgrund einer schlechten Verwaltung und möglicher Korruption Verbindlichkeiten von bis zu 1,8 Milliarden Namibia Dollar. Er ist nach der nunmehr aufgelöste SME-Bank die zweite staatliche Einrichtung binnen Monaten, die geschlossen werden soll.

In Simbabwe wurden Armee und Polizei in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Es gäbe laut Innenminister Obert Mpofu Anzeichen dafür, dass Anhänger der ehemaligen First Lady Grace Mugabe im Ausland die Destabilisierung Simbabwes planen würden. Der Mobilmachung ist eine Aussage des ehemaligen Bildungsminister Jonathan Moyo vorausgegangen, der von einem möglichen „Blutbad“ sprach. Er rief die Weltgemeinschaft auf den Nachfolger von Langzeitpräsident Robert Mugabe, Emmerson Mnangagwa, umgehend aus dem Amt zu jagen. Es handele sich um eine illegale Staatsführung, soll Moyo gesagt haben.

Die USA und mehrere Verbündete wollen die Sanktionen gegen Nordkorea konsequenter durchsetzen. Außerdem halten sie daran fest, die koreanische Halbinsel frei von Atomwaffen zu bekommen. Das sind zwei Ergebnisse einer Konferenz im kanadischen Vancouver. An dem Treffen nahmen die Vertreter von 20 Ländern teil, unter anderem Australien, Frankreich, Japan und die Philippinen. China und Russland, die wichtigsten Handelspartner Nordkoreas, nahmen nicht teil.

Einwanderung gefährdet die innere Sicherheit der USA. So lautet zumindest das Urteil eines Berichts der US-Regierung. Fast drei Viertel der seit dem 11. September 2001 wegen Terrorkontakten verurteilten Menschen stammten demnach aus dem Ausland. US-Justizminister Sessions ergänzte, dass es sich bei diesen Statistiken nur um "die Spitze des Eisbergs" handle. Der Bericht ist wenige Tage nach Beratungen über ein neues Einwanderungsgesetz erschienen - dabei soll sich Trump verächtlich über die Herkunftsländer von Einwanderern unter anderem aus Afrika.

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