Freitag 13. Dezember 2019

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17. Juli 2019 - Nachrichten am Mittag

Die Unstimmigkeiten zwischen der Bankergewerkschaft BAWON und der Standard Bank Namibia spitzen sich weiter zu. Die Gewerkschaft hat nun einen Vorschlag zur Gehaltserhöhung von 5,2 Prozent als unzureichend zurückgewiesen. Sie fordert für ihre Mitglieder 6,2 Prozent mehr Geld für das Finanzjahr 2019/20. Die Bank sehe ihre soziale Verantwortung in Namibia in keinster Weise an, heißt es von der Gewerkschaft. Sie habe trotz eines Gewinns von 400 Millionen Dollar wenig zur Entwicklung Namibias, abgesehen von Gehältern, beigetragen. Die Gewinne würden vielmehr aus dem Land fließen. Man plane nun eine Urabstimmung zu einem möglichen Streik. Die Bank hingegen spricht von einem Angebot deutlich über der Inflation.

Simbabwes Finanzministerium hat nur Wochen nach Einführung eines neuen Simbabwe-Dollars die Beschränkungen zur Zahlung in Divisen gelockert. Laut dem Finanzministerium gilt dieses vor allem für die Beschaffung von Elektrizität. Bergbauunternehmen dürfen nun Strom vom simbabwischen Versorger nur noch in „harten Währungen“ kaufen oder selber Strom importieren. Auch Hotels, vor allem in Victoria Falls, sind angehalten ihre Stromrechnungen in Fremdwährung zu begleichen. Hintergrund ist eine immense Stromknappheit in Simbabwe, da der Staat bzw. der Versorger nicht genügend Divisen hat um die Importe zu bezahlen. Zudem sei aufgrund der Dürre die Produktion durch Wasserkraft stark eingeschränkt. Derzeit sind die meisten Nutzer in Simbabwe 18 Stunden am Tag ohne Strom.

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