Montag 15. Oktober 2018

17. November 2016 - Nachrichten am Mittag

Namibia erwartet eine schnelle Implementierung des “Green Climate Fund“, wie er im Klimaabkommen von Paris vorgesehen ist. Dies sagte Umweltminister Poihamba Shifeta bei der COP22-Konferenz im marokkanischen Marrakesch. Demnach seien vor allem Entwicklungsländer wie Namibia vom anhaltenden Klimawandel betroffen. Dieses führe zu immensen finanziellen Aufwendungen, die kaum zu stemmen seien. Das Land gehe deshalb davon aus, dass die UNFCCC umgesetzt werde und die versprochenen 100 Milliarden US-Dollar für klimabedingte Investitionen an alle Staaten ausgeschüttet werden.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft den schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen Folter, willkürliche Verhaftungen und das Verschwindenlassen von politischen Gegnern vor. Seitdem die Rebellen im September 2014 die Kontrolle über die Hauptstadt Sanaa übernommen hätten, seien hunderte Fälle von willkürlichen Festnahmen gemeldet worden. Man könne zwei Todesfälle in Haft und elf Fälle mutmaßlicher Folter belegen, heißt es von der Organisation. Der Jemen wird seit März vergangenen Jahres von schweren Kämpfen zwischen den Huthi-Rebellen und den Regierungstruppen erschüttert

Nachdem scheinbar ausstehende Zahlungen große Verkehrsinfrastrukturprojekte in und um Windhoek zum Stillstand gebracht haben, gibt es nun einen weiteren Rückschlag. So haben mindestens 50 Mitarbeiter der halbstaatlichen Roads Contractor Company RCC ihre Arbeit niedergelegt. Sie würden zum wiederholten Male auf ihre pünktlichen Gehaltszahlungen warten. Seit mindestens vier Monaten werde das Gehalt demnach nicht wie vertraglich vereinbart am 25. eines jeden Monats ausbezahlt. Eine Petition wurde Vize-Verkehrsminister Sankwasa Sankwasa überreicht.


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