Sonntag 21. Juli 2019

17. Oktober 2017 - Nachrichten am Mittag

Das 2004 gegründete Pan-Afrikanische Parlament der Afrikanischen Union steht vor dem Aus. Es werde nicht gehört und mache keine Gesetze. Dies mahnte ein Vertreter des Benin an. Man sitze seit 13 Jahren und treffe sich zum Diskutieren, jedoch würden keinerlei Ergebnisse dabei erzielt werden, hieß es von anderer Seite. Die 229 Abgeordnete des Parlaments mit Sitz in Südafrika würden Empfehlungen aussprechen, könnten aber keine Entscheidungen treffen. Die 2014 diskutierten Änderungen dieses Status wurden nie ratifiziert, da die Mitgliedsstaaten Angs hätten ihre Souveränität aufzugeben. Zahlreiche der Parlamentarier sprechen sich deshalb für eine Abwicklung der Einrichtung aus.

Die USA und die EU zeigen sich besorgt über die militärische Eskalation im Nordirak. Präsident Trump verurteilte die Zusammenstöße zwischen Kurden und irakischer Armee. Man habe aber zu beiden Seiten ein gutes Verhältnis und ergreife daher keine Partei. Die EU-Außenbeauftragte Mogherini forderte die Konfliktparteien zum Dialog auf. Nach dem Unabhängigkeitsreferendum der Kurden hatten irakische Truppen eine Offensive auf die Ölstadt Kirkuk gestartet. Wegen der Gefechte legt die Bundeswehr ihre Ausbildungsmission im Nordirak auf Eis.

Die Wüstenlöwen Namibias kehren langsam in ihr historisches Verbreitungsgebiet zurück. Dies berichtet die Informanté. Demnach seien in der Möwe Bay zwei junge Löwen gesichtet worden. Bereits seit 1996 hätte es Wissenschaftlern nach Anzeichen gegeben, dass die seltenen Löwen auch in diesen Bereich Namibias zurückkehren könnten. Nun seien sie wieder an der Küste der Namib angekommen, wie auch Flip Stander von „Desert Lion Conservation“ bestätigt habe. Seit Ende der 1980er Jahre galten Wüstenlöwen in diesem Gebiet als ausgerottet und hielten sich zumeist weiter im Inland der Region Kunene und außerhalb von Nationalparks auf.

Die EU-Kommission hat die Städte in Europa aufgefordert, mehr für den Anti-Terror-Schutz zu tun. Brüssel hält den Einsatz von Barrieren in Fußgängerzonen und vor Einkaufszentren für sinnvoll, berichtet die Zeitung "Die Welt" und unter Berufung auf entsprechenden einen Aktionsplan. Die Kommission sieht auch in Zügen ein Anschlagsrisiko.


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