Donnerstag 06. August 2020

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17. Oktober 2018 - Nachrichten am Mittag

Die höchsten Religionsvertreter in Simbabwe, der Kirchenrat, versucht weiterhin Staatspräsident Emmerson Mnangagwa und Oppositionsführer Nelson Chamisa an den Verhandlungstisch zu bekommen. Dies sei aber kein leichtes Unterfangen, bestätigte ein Kirchensprecher, da keiner der beiden von seiner Sichtweise abweichen würde. Es gehe aber darum Simbabwe vor dem kompletten Kollaps zu bewahren, weshalb erneut an beide Männer appelliert wurde. Es könne und müsse gemeinsam eine Lösung gefunden werden, hieß es. Simbabwe steht mehr denn je vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Lebensmittel und Treibstoff sind vielerorts knapp, Medikamente gibt es kaum noch und die Schuldscheine verlieren täglich auf dem Schwarzmarkt an Wert.

 

Air Namibia könnte bereits ab Anfang 2019 Accra direkt mit London verbinden. Dementsprechende Gespräche einer namibischen Delegation in Ghana seien positiv verlaufen. Das Vereinigte Königreich habe bereits für eine solche Verbindung grünes Licht gegeben. Das ghanaische Luftfahrtministerium zeigte sich hoch erfreut über die Idee, da es ein weiterer Schritt sei Afrika näher zusammenzubringen und den Handel mit Europa zu stärken. Ghana könne sich zudem weiter als Drehkreuz in Westafrika etablieren. - Die neue Verbindung habe ein Potential von fast 210.000 Passagieren pro Jahr und damit annähernd doppelt so viel wie die Windhoek–Frankfurt-Route.

Im Fall des verschwundenen saudi-arabischen Journalisten Khashoggi sollen Verdächtige aus dem Umfeld von Kronprinz Mohammed bin Salman stammen. Das berichtet die New York Times. Demnach habe unter anderem einer von ihnen den Prinzen in diesem Jahr in die USA, nach Spanien und Frankreich begleitet - möglicherweise als Leibwächter. Khashoggi hatte Anfang des Monats das saudi-arabische Konsulat in Istanbul betreten. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Die G7-Außenminister forderten zuletzt eine gründliche, glaubwürdige, transparente und zügige Untersuchung von Riad.

In Kanada ist ab heute der Verkauf von Cannabis legal. Erwachsene dürfen für den persönlichen Konsum 30 Gramm besitzen. Verkauft werden darf Haschisch nur in autorisierten Geschäften. Die kanadische Regierung will damit vor allem den illegalen Handel bekämpfen. Gegner befürchten unterdessen einen deutlichen Anstieg des Konsums.Kanada ist das zweite Land weltweit - nach Uruguay - das den Verkauf von Cannabis legalisiert hat.

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