Donnerstag 06. August 2020

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17. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Erstmals hat das Landreformministerium eine vollständige Liste von Umsiedlungsfarmen und deren neuen Eigentümern veröffentlicht. Diese wurde Ombudsmann John Walters übergeben, wie der „Namibian“ berichtet. Er wolle die Liste im Detail durcharbeiten und dann öffentlich machen. Walters hatte bereits im Mai die Liste angefordert und später mit rechtlichen Schritten gegen das Ministerium gedroht, sofern diese nicht bereitgestellt würde. Auch Nicht-Regierungsorganisationen fordern seit Jahren die Veröffentlichung. Es gehe darum Beschwerden von Namibiern nachzugehen, die von fragwürdigen Farmvergaben sprechen. So sollen zahlreiche hochrangige Politiker vor allem seit 2011 Farmen erhalten haben.

Häuser im Rahmen der staatlichen Massenwohnungsbauprojekte dürfen nicht mehr als 500.000 Namibia Dollar kosten. Diese Anweisung gab der zuständige Minister, Peya Mushelenga, dem Vorstand der „National Housing Enterprise“ mit auf den Weg. Er glaube an den Vorstand und hoffe, dass er die Neuausrichtung der NHE auch in den kommenden drei Jahren im Sinne der Menschen im Land fortführen wird. Erst im Februar begann, es nach massiver Misswirtschaft, die Neuausrichtung der NHE. Zahlreiche Häuser seien in den vergangenen Jahren errichtet worden, die keiner beziehen würde, da die Kosten deutlich zu hoch seien.

Eine Gruppe kanadischer Touristen hat den Aufbau eines Geburtszentrums in Okahao mit 100.000 Namibia Dollar unterstützt. Die 15 Männer und Frauen hatten im vergangenen Jahr auf ihrer Reise durch Namibia von dem Projekt erfahren. Zurück in der Heimat sei es zu einem spontanen Spendenaufruf gekommen. Bisher sind schwangere Frauen in einer Wellblechhütte vor dem örtlichen Krankenhaus untergebracht. Der Bau des „Social House“ hatte bereits 2016 begonnen, konnte aber aufgrund finanzieller Probleme bisher nicht fertiggestellt werden. Nun sei dies aber möglich.

Das namibische Kommunikationsministerium will erstmals einen digitalen Fahrplan für Namibia entwickeln. Dieser solle dann auch in ein Gesetz überführt werden. Dies ist das erste Ergebnis der aktuell in Windhoek durchgeführten 5. Informations- und Kommunikationstechnologie-Gipfel. Eine digitale Revolution in Namibia könne die Schere zwischen Arm und Reich verkleinern, betonte einer der Sprecher. Auch wenn das Internet bis in alle Gebiete und Kreise des Landes vorgerückt sei, gäbe es noch erheblichen Mangel. So müsse auch der Staat nun deutlich mehr e-Lösungen seiner Bevölkerung anbieten.

In den stockenden Brexit-Verhandlungen will die EU offenbar der britischen Regierung entgegenkommen. Brüssel hat Großbritannien eine Verlängerung der Übergangsphase angeboten, das berichtet die FAZ unter Berufung auf ein internes Dokument der Bundesregierung. Demnach könnten die Briten auch über 2020 hinaus im Binnenmarkt und in der Zollunion bleiben. Dadurch soll Zeit geschafft werden, um eine Lösung für die irische Grenzproblematik zu finden.

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