Freitag 15. November 2019

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17. Oktober 2019 - Nachrichten am Morgen

Jeder Namibier der als Abgeordneter in die Nationalversammlung gewählt werde wolle, muss vorher sein Job im öffentlichen Dienst kündigen. Dies teilte die Wahlkommission ECN mit, die sich dabei auf rechtliche Expertenmeinungen zur Verfassung bezieht. Demnach sei eine Anstellung im öffentlichen Dienst nicht nur bei Aufnahme des Mandats, sondern bereits für die Aufstellung zur Wahl zu kündigen. Die ECN geht damit auf Konfrontationskurs zu einigen Oppositionsparteien. Kandidaten auf Parteilisten für die anstehenden Wahlen am 27. November die diese Vorgabe nicht erfüllen, werden gestrichen. Dieses betreffe zum Beispiel die Nationalratsvorsitzende Margaret Mensah-Williams.

Air Namibia wird auch wie bisher alle südafrikanischen Ziele bedienen. Dies stellte die Fluggesellschaft in einer Presserklärung klar und reagierte damit auf eine vorherige Erklärung der südafrikanischen Flughafenbetreibergesellschaft ACSA. Diese hatte zuvor Air Namibia verboten die Flughäfen unter ihrer Kontrolle wegen ausstehender Zahlungen zu nutzen. Die staatliche namibische Fluggesellschaft dürfe die Einrichtungen nur gegen Vorauskasse nutzen, was zuletzt nicht geschehen sei. Air Namibia hat eigener Aussage nach umgehend einen Teil der Schulden beglichen und befinde sich in intensiven Gespräche mit ACSA.

Eine Machbarkeitsstudie zum langfristigen Ausbau des Internationalen Flughafens Hosea Kutako wurde ohne öffentliche Ausschreibung vergeben. Dies berichtet der Namibian. Der Chef der Namibia Airports Company, Bisey |Uirab soll den Auftrag an Lithon Consulting Engineers vergeben haben. Dieses Unternehmen sei bereits in den seit Ende September durchgeführten kurzfristigen Ausbau des Flughafens involviert. Wegen der Dinglichkeit des Vorhabens habe man ein Unternehmen ausgesucht, teilte |Uirab Finanzminister Calle Schlettwein mit. Im Gespräch sei es den Flughafen für vier Milliarden Namibia Dollar auszubauen. In der Vergangenheit war dieses Vorhaben auch aufgrund von dubiosen Auftragsvergaben stets gescheitert.

Das Strohdachzentrum in Rundu ist zu einem sogenannten “Weißen Elefanten“ verkommen. Das von der Namibia Development Corporation gebaute Zentrum zum formellen Handel mit Gras für Strohdächer wurde bereits 2016 fertiggestellt, ist aber bisher nicht eröffnet, wie die NDC eingestand. Das Zentrum war für 50 Millionen Namibia Dollar errichtet worden. Zuständig sei aber nun die „Namibia Industrial Development Agency” NIDA, die seit 2018 neue Dachgesellschaft für NDC und die Offshore Development Corporation sei. Diese werde sich der Problematik nun annehmen, heißt es. - In den vergangenen Jahren war die NDC mehrfach wegen kaum wirtschaftlicher Bauprojekt in die Schlagzeilen geraten. So wurden in vielen kleinen Dörfern Touristenzenten errichtet, die zum Großteil leer stünden.

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