Freitag 23. August 2019

Music low res4 300ppx

 

18. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Nach 75 Jahren steht der Vulkan Cotopaxi in Ecuador wieder vor einem Ausbruch. Nach Angaben von Vulkanologen habe er in den vergangenen Tagen Asche bis zu fünf Kilometer hoch geschleudert. Der Straßenverkehr in der Umgebung, nur 60 Kilometer von der Hauptstadt Quito entfernt, sei zum Erliegen gekommen. Mehrere tausend Menschen wären von einem vollständigen Ausbruch des Vulkans betroffen. Die Behörden haben bereits erste Evakuierungen angeordnet und Notfallmaßnahmen eingeleitet. Beim heftigsten Ausbruch 1877 waren hunderte Menschen ums Leben gekommen.

Flugunfallexperten aus Windhoek sind zur Absturzstelle des namibischen Rettungsflugzeuges nahe Kapstadt gereist. Dies berichtet der Republikein in seiner heutigen Ausgabe. Angaben eines südafrikanischen Flugverkehrsexperten nach seien Spuren des Fahrgestells ein Anzeichen dafür, dass das Flugzeug bereits den Landeanflug auf Kapstadt begonnen hatte. Entgegen ersten Berichten soll zum Absturzzeitpunkt schlechte Sicht geherrscht haben. Das Flugzeug der E-Med 24 war am Sonntagmorgen nahe Kapstadt abgestürzt. Alle fünf Personen an Bord, darunter drei Namibier, kamen uns Leben.

Die namibische Regierung will in den kommenden Jahren Regierungsgebäude für bis zu fünf Milliarden Namibia Dollar errichten. Laut dem Namibian kostet der Bau eines neuen Hauptsitzes für das Informationsministerium 290 Millionen Namibia Dollar. 400 Millionen seien für das Industrie- und Handelsministerium sowie 600 Millionen Namibia Dollar für das Verteidigungsministerium vorgesehen. Das neue namibische Parlamentsgebäude soll demnach eine Milliarde Namibia Dollar verschlingen. Über neue Hauptsitze verfügen unter anderem bereits das Umwelt- sowie das Landministerium.

Bei einem schweren Autounfall in Südafrika sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Laut Erstrettern soll ein Taxi in der Provinz KwaZulu-Natal von einer Brücke gestürzt und dann von einem Zug erfasst worden sein. Im Fahrzeug sollen sich 20 Personen befunden haben. Vier wurden mit leichten, ein Fahrgast mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Im Zug wurde niemand verletzt. Derzeit untersucht die Polizei den Grund, warum das Taxi von der Fahrbahn abkam und von der Brücke stürzte.

Die Bürgerkriegsparteien im Südsudan haben ein Friedensabkommen geschlossen. Dies gaben Vertreter beider Seiten im äthiopischen Addis Abeba bekannt. Zuvor hatten internationale Vermittler den beiden Parteien ein Ultimatum gesetzt. Erstmals seit der Absetzung von Vizepräsident Machar hat Staatspräsident Kiir ihm nach er Unterzeichnung die Hand gereicht. Die ehemals engen Vertrauten kämpfen seit gut zwei Jahren um die Macht im Südsudan. Zuvor war das Land nach einem jahrelangen Bürgerkrieg mit dem Sudan in die Unabhängigkeit entlassen worden.

In Deutschland haben vielerorts schwere Unwetter Schäden angerichtet. Vor allem der Osten sei laut Deutschem Wetterdienst von heftigem Regenfall heimgesucht worden. Bisher sollen mindestens zwei Personen ums Leben gekommen sein. In Nordthüringen sind zahlreiche Häuser vom Einsturz bedroht. Zahlreiche Flüchtlingsunterkünfte in dem Gebiet mussten evakuiert werden. Für die kommenden Tage sind weitere heftige Niederschläge für die Mitte und den Osten Deutschlands vorausgesagt. Vielerorts sollen bis zu 90 Millimeter Niederschlag fallen.

Die Deutsche Botschaft in Windhoek und die Arbeits- und Fördergemeinschaft der Deutschen Schulvereine AGDS in Namibia fördern weiterhin Studierende. Erneut werden drei angehende Lehramtsstudenten mit insgesamt fast 100.000 Namibia Dollar gefördert. Der Ständige Vertreter an der Deutschen Botschaft, Kinne, übergab einen dementsprechenden Scheck an die AGDS. Im vergangenen Jahr konnten mit Simone Tietz, Gerlind Bader und Denise Khoi-Aos bereits drei Studenten ihr Lehramtsstudium in Südafrika und Namibia beenden. Die AGDS hat acht Schulvereine mit insgesamt 10 Schulen als Mitglieder. An diesen wird Deutsch als Muttersprache unterrichtet.

Die Phase 1 des Ausbaus des WACS-Unterseekabels ins südliche Afrika wurde erfolgreich abgeschlossen. Dies gab Telecom Namibia im Namen seiner Partner in einer Erklärung bekannt. In der ersten Ausbauphase seit 2012 wurde die Anbindung von Südafrika nach Portugal verbessert. Telecom Namibia habe dadurch einen Kapazitätszuwachs von 11 auf 28 Prozent erhalten. Phase 2 soll im kommenden Monat abgeschlossen werden. Danach erhalten alle Partner 45 Prozent ihrer zugesagten Kapazitäten. Für den namibischen Endverbraucher bedeutet dies eine stabilere und schnellere Anbindung an das Internet.

Die Stauseen von NamWater in Namibia haben in der vergangenen Woche erneut mehr als 2,2 Millionen Kubikmeter an Wasservolumen verloren. Dies gab das Unternehmen im aktuellen „Dam Bulletin“ bekannt. Landeweit sind diese nun zu 41,9 Prozent, gegenüber 42,2 Prozent vor einer Woche und 52,2 Prozent vor einem Jahr gefüllt. Die Stauseen, die Windhoek mit Wasser versorgen, sind nun zu 23,7 Prozent, gegenüber fast 44 Prozent vor einem Jahr gefüllt.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok