Freitag 23. August 2019

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18. Dezember 2017 - Nachrichten am Mittag

Am 23. Januar muss sich der mutmaßliche Kinderschänder Marthinus Pretorius erstmals vor dem Obergericht in Windhoek verantworten. Dem 46-jährigen Südafrikaner wird Vergewaltigung von Minderjährigen und Menschenhandel vorgeworfen. Die Vorwürfe stammen aus den Jahren 2010 bis 2012, als Pretorius in Swakopmund lebte. Er soll sich mehrfach Kinder besorgt und hierfür an Vermittler Geld bezahlt haben. Er war im April 2016 in Südafrika festgenommen worden und am Donnerstag an Namibia ausgeliefert worden. – Im Zusammenhang mit den Fällen wurde vor vier Jahren bereits eine Frau zu 13 Jahren Haft wegen Kinderhandels verurteilt worden.

Bewaffnete Angreifer haben heute Morgen ein Ausbildungszentrum des afghanischen Geheimdienstes in Kabul gestürmt. Die Gruppe sei in das im Bau befindliche Gebäude eingedrungen, teilte ein Sprecher des Innenministeriums mit. Angaben über mögliche Opfer kontnen noch nicht gemacht werden, die Kämpfe dauerten an, hieß es. Dutzende Polizisten und Geheimdienstbeamte sind im Einsatz.

In Österreich wird zur Stunde die neue Regierung vereidigt. Nach zehn Jahren weicht die Große Koalition einem rechts-konservativen Bündnis aus ÖVP und FPÖ. Neuer Bundeskanzler wird der bisherige Außenminister Sebastian Kurz. Der erst 31 Jahre alte Kurz ist damit der jüngste Regierungschef Europas. In einem Bild-Interview kündigte er bereits eine enge Zusammenarbeit mit Deutschland an. Die rechtspopulistische FPÖ stellt in der neuen Regierung sechs Minister, darunter den Innen- und den Verteidigungsminister.

Die Polizeiwache Klein Windhoek hat die Nachbarschaftswachen ihres Einsatzgebietes ausgezeichnet. Chief Inspector Eiseb dankte bei einer Jahresabschlussfeier den Nachbarschaftswachen Avis, Bowker, Eros, Klein Windhoek, Ludwigsdorf, Luxushügel und Auasblick für ihren Einsatz für Recht und Ordnung im vergangenen Jahr. Nur mit Hilfe der Bewohner von Windhoek sei es möglich dem Ziel einer sicheren Stadt näher zu kommen, betonte Eiseb. Bei der Veranstaltung waren Polizisten der Wache, Vertreter der Nachbarschaftswachen und der Stadtpolizei anwesend.

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