Sonntag 18. August 2019

18. Dezember 2017 - Nachrichten am Morgen

Der Parteikongress des ANC in Südafrika ist am Wochenende turbulent verlaufen. Laut Nachrichtenportal News24 begann in der vergangenen Nacht die Wahl der Spitzenpositionen. Zuvor war eigentlich beschlossen worden, sie zu vertagen. Ob es künftig zwei statt einem Vize-Präsidenten geben soll, stand am Abend noch nicht fest. Der ANC ist in der Frage der Nachfolge von Parteipräsident Jacob Zuma tief gespalten. Ein Lager unterstützt dessen Ex-Frau Nkosazana Dlamini-Zuma, das gegnerische Lager den bisherigen Vize-Präsidenten Cyril Ramaphosa. Wie in Namibia gilt der Parteipräsident als Kandidat des ANC für die Wahl zum Staatspräsidenten. Zumas zweite Amtszeit endet 2019.

Trotz kostenloser Schulbildung müssen Eltern mit freiwilligen Beiträgen helfen, die Regierungsschulen zu finanzieren. Der Staat könne das nicht alleine schultern, erklärte Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa laut einem Bericht der Allgemeinen Zeitung. Demnach drohte sie für den Fall, dass keine Beiträge geleistet werden, sogar mit Disziplinarmaßnahmen. Angesichts begrenzter Ressourcen sei es nicht einfach, für Bildung zu sorgen. Auch brauche es Zeit, sich anzupassen. Laut AZ räumte die Ministerin ein, dass man mehr als 4.000 mangelhaft oder gar nicht qualifizierte Lehrer registriert habe. Zudem würden Anfang 2018 wohl erneut nicht alle Kinder untergebracht werden können, weil es zu wenig Schulplätze gebe.

Am Brandberg im westlichen Zentrum Namibias wird ein Tourist vermisst. Ein 37-jährige Senegalese, der in den USA lebt, sei am Freitag von Swakopmund zum Brandberg gefahren, berichtet der Namibian unter Berufung auf die Polizei der Region Erongo. Er habe sein Auto auf der Ostseite geparkt und sei von dort aus losgewandert. Als er am Abend nicht zurück war, alarmierten Bewohner des Gebietes die Polizei. Trotz intensiver Suche am Boden und per Hubschrauber fehlte von dem Mann bis gestern jede Spur.

Der UN-Sicherheitsrat stimmt heute über eine Resolution gegen die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch die USA ab. Die Vorlage für die Resolution hatte Ägypten eingebracht - aktuell gehen die Diplomaten aber davon aus, dass sie durch ein Veto der USA gestoppt wird.

Die israelische Regierung will die Todesstrafe für Terroristen einführen. Darauf haben sich die Chefs der sechs Regierungsparteien geeinigt. Bislang kann die Todesstrafe in Israel nur bei Verbrechen gegen die Menschheit oder Verrat verhängt werden.

Die Regierung wird dem Staatskonzern NamWater Gelder für Maßnahmen gegen die Wasserkrise im vergangenen Jahr rückerstatten. Das habe Landwirtschaftsminister John Mutorwa auf der Jahresversammlung mit Vorstand und Management zugesagt, meldet die Presseagentur NAMPA. Dabei gehe es um insgesamt 235 Millionen Namibia Dollar. NamWater hatte die Bohrlöcher bei Kombat und Berg Aukas vertieft, den Kanal von dort zum Omatako-Stausee gereinigt und größere Reparaturen an der Anlage des Von Bach Damms durchgeführt. Auch wurden am Südrand von Windhoek Bohrlöcher geschlagen, um die Stadt mit Wasser zu versorgen.


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