Sonntag 17. Februar 2019

18. Januar 2019 - Nachrichten am Abend

Die regierende SWAPO ist bereits in den Wahlkampf für die diesjährigen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen eingestiegen. So rief Generalsekretärin Sophia Shaningwa die Mitglieder zu engem Zusammenhalt auf. Ohne die nötige Disziplin sei die große Aufgabe der anstehenden Wahlen nicht zu meistern, sagte Shaningwa vor Parteimitgliedern. Man müsse sich auch innerhalb der Partei an die Vorgaben von Staatspräsident Hage Geingob im „Jahr der Verantwortlichkeit“ halten. Als größte parteiinterne Aufgabe sieht Shaningwa die Nominierung von 96 möglichen Abgeordneten für die Nationalversammlung.

Nach unter anderem den USA hat auch das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen die nicht angemessene Gewalt staatlicher Stellen in Simbabwe verurteilt. Auch wenn eine solche Situation für jeden Staat eine große Herausforderung darstelle, sei der Einsatz von echter Munition niemals gerechtfertigt. Zeitgleich mahnten die Vereinten Nationen auch die Demonstranten, sich nicht in Straßenschlachten zu verstricken und Gebäude in Brand zu stecken sowie Geschäfte zu plündern. – Seit fünf Tagen kommt es in Simbabwe zu massiven gewaltsamen Auseinandersetzungen. Hintergrund ist die Erhöhung der Treibstoffpreise um mehr als das Doppelte.

In Kenia sind weitere Verdächtige im Zusammenhang mit dem islamistischen Angriff auf einen Hotelkomplex in Nairobi festgenommen worden. Die Ermittlungen hätten zur Festsetzung von neun Verdächtigen "in mehreren Orten des Landes" geführt, unter anderem in der Hafenstadt Mombasa und im Westen Kenias, sagte ein hochrangiger Polizeivertreter.


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