Sonntag 17. Februar 2019

18. Januar 2019 - Nachrichten am Morgen

Polizei und Armee sollen auch weiterhin gemeinsam gegen die Kriminalität vorgehen. Das habe Polizeichef Sebastian Ndeitunga am Mittwoch zum Abschluss der so gennannten Operation Hornkranz nach Ende der Feriensaison angekündigt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Die Kritik an einem unangemessenen Auftreten mancher Soldaten, die Zivilisten etwa zu Liegestützen gezwungen hatten, wies er zurück. Die Operation Hornkranz und die Einsätze der Polizei entlang der Fernstraßen B1 und B2 sowie die ausschließlich von Polizistinnen durchgeführte landesweite Operation „Basadi“ wurden laut AZ als voller Erfolg gewertet. So habe man fast 42.000 Fahrzeuge kontrolliert, über 16.000 Personen gefilzt und mehr als 6.000 gefährliche Gegenstände wie Messer, Macheten und Schusswaffen konfisziert.

Die staatliche Landwirtschafts-Agentur AMTA zahlt ihren fünf Top-Managern stark überhöhte Gehälter. Das habe der Minister für Staatsbetriebe, Leon Jooste, in einem Brief an Landwirtschaftsminister Alpheus !Naruseb von Mitte Dezember moniert, berichtet der Namibian. Der Zeitung zufolge verdient Geschäftsführer Lucas Lungameni 1,5 Millionen Namibia Dollar im Jahr. Laut Regelwerk für Staatsbetriebe liege die Obergrenze bei 1,3 Millionen. Auch die anderen Manager würden mehr als ihr Limit von einer Million Dollar erhalten. Die Agro Marketing and Trade Agency war 2015 gegründet worden, um landwirtschaftliche Produkte lokaler Farmer zu vermarkten, musste jedoch von der Regierung mehrfach vor der Pleite gerettet werden.

Im Naukluft-Gebirge ist eine britische Touristin, die sich bei einem Sturz verletzt hatte, im Zuge einer gut organisierten Aktion gerettet worden. Laut Allgemeiner Zeitung war die 60- bis 70-jährige Frau am Dienstag mit ihrem Partner auf dem bekannten Olive Trail im Naukluft Park unterwegs, als sie plötzlich gestürzt sei und sich das Schlüsselbein gebrochen sowie andere Verletzungen erlitten habe. Nachdem ihr Partner das Parkbüro informiert hatte, sei ein Hubschrauber angefordert worden, der sie nach Sesriem gebracht habe. Ein dort bereits wartendes Flugzeug von EMed Rescue 24 brachte die Touristin nach Windhoek. Ihr Zustand ist laut AZ-Bericht stabil. Der Olive Trail im Naukluft-Gebirge ist elf Kilometer lang und gilt unter Wanderern als anspruchsvoll.

Die Länder des südlichen Afrika sollten der Demokratischen Republik Kongo bei der Wahrung der inneren Stabilität helfen. Dazu habe Präsident Hage Geingob seine Amtskollegen gestern in seiner Eigenschaft als SADC-Vorsitzender aufgerufen, meldet die Presseagentur NAMPA. Geingob sprach zur Eröffnung des SADC-Troika-Treffens in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. In DRC hatten Ende Dezember Präsidentschaftswahlen stattgefunden, aus denen Oppositionsführer Felix Tshisekedi als Sieger hervorging. Sein Gegner Martin Fayulu ficht das Ergebnis vor dem Verfassungsgericht an.

In Kenia sind weitere Verdächtige im Zusammenhang mit dem islamistischen Angriff auf einen Hotelkomplex in Nairobi festgenommen worden. Die Ermittlungen hätten zur Festsetzung von neun Verdächtigen "in mehreren Orten des Landes" geführt, unter anderem in der Hafenstadt Mombasa und im Westen Kenias, sagte ein hochrangiger Polizeivertreter. Bereits am Mittwoch hatten die Behörden zwei Festnahmen gemeldet. Bei dem Angriff waren am Dienstag 21 Menschen ums Leben gekommen. Zu dem Anschlag hatte sich die islamistische Al-Shabab-Miliz bekannt.


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