Samstag 18. August 2018

18. November 2016 - Nachrichten am Abend

Das Bergbauministerium hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach das neue staatliche Unternehmen „Namib Desert Diamonds“ Diamanten weit unter Wert in Dubai verkauft habe. Seit September wurden drei Verkäufe gemäß aller internationalen Richtlinien durchgeführt, hieß es. Man habe dabei den Maximalwert erhalten. Dubai sei mittlerweile die größte Diamantenbörse der Welt, vor Antwerpen in Belgien und Indien. - Das neu geschaffene Unternehmen, soll die Wertschöpfung namibischer Diamanten erhöhen. Es sei das Ergebnis von mehrjährigen Verhandlungen mit dem Partner De Beers, der zusammen mit der Regierung das Diamantenförderunternehmen NAMDEB betreibt.

Die Brände am und rund um den Tafelberg in Kapstadt sind weiterhin nicht vollständig unter Kontrolle. Den zweiten Tag in Folge sind hunderte Feuerwehrleute im Einsatz um die Flammen einzudämmen. Neue Brandherbe hätten sich heute im Süden unweit der Hafenstadt Simons Town gebildet. Teile eines großen Veldbrandes am „Devil’s Peak“ konnten indessen gelöscht werden. Zahlreiche Straßen in der Umgebung sind jedoch weiterhin gesperrt.

Auf der griechischen Ägäis-Insel Chios hat es einen brutalen Angriff auf das örtliche Flüchtlingslager gegeben. In der Nacht warfen Angreifer mehrere Brandsätze auf das Zeltdorf - Flüchtlingshelfer wurden nach Medienberichten attackiert. Die Behörden vermuten, dass Rechtsextreme die Stimmung auf den Inseln anheizen wollen.

In der Türkei gehen die Behörden weiter gegen angebliche Unterstützer des Predigers Gülen vor. Laut Medienberichten nahm die Polizei bei mehreren Razzien 70 Akademiker fest. Die Regierung macht Gülen für den gescheiterten Putsch im Juli verantwortlich. Seitdem sind in dem Land zehntausende Menschen aus dem Staatsdienst entfernt oder festgenommen worden, weil sie die Gülen-Bewegung angeblich unterstützen. Im Europaparlament werden daher die Rufe immer lauter, die EU-Beitrittsgespräche mit Ankara zu stoppen.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok