Dienstag 22. Mai 2018

18. November 2016 - Nachrichten am Mittag

Mindestens 104 Elefanten und Nashörner sind in diesem Jahr Wilderern in Namibia zum Opfer gefallen. Berichten nach wurden bisher die Kadaver von 37 Nashörnern und 67 Elefanten gefunden. Seit Beginn des vergangenen Jahres sollen bis zu 162 Nashörnern von Wilderern getötet worden sein. Dies entspräche etwa 10 Prozent des namibischen Bestandes. – In Südafrika wurden seit September keine neuen Zahlen zur Nashornwilderei veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt hatten jedoch bereits mehr als 700 Tiere ihr Leben lassen müssen.

Die Windhoeker Stadtpolizei hat am Vormittag ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Anlass gab es eine Parade durch die Innenstadt. Wie ein Vertreter der Polizei gegenüber Hitradio Namibia mitteilte, habe man vor 10 Jahren mit einer großen Aufgabe begonnen. Schnell sei jedoch die Kriminalität in Windhoek deutlich verringert worden. Kommunikation und Zusammenarbeit sei einer der vier wichtigsten Aspekte der täglichen Arbeit der Stadtpolizei.

Im Irak sind beim Anschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere wurden verletzt. Der Attentäter sprengte sich mit einem Auto in der Stadt Falludscha in die Luft. Wer hinter dem Anschlag steckt, ist noch unklar.

Die USA dringen auf ein Waffenembargo gegen den Südsudan. Die amerikanische UNO-Botschafterin Power sagte im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, die Kriegsparteien in dem afrikanischen Land hätten sich massenhafter Gräueltaten schuldig gemacht. In einer Resolution plädieren die USA daher für ein einjähriges Verbot aller Waffenverkäufe in das Land. Russland lehnt ein Waffenembargo dagegen ab - auch China äußerte sich skeptisch.

Die UN-Klimakonferenz in in Marrakesch geht heute zu Ende. Anderthalb Wochen hatten Vertreter von fast 200 Staaten darüber beraten, wie das Klimaschutzabkommen von Paris konkret umgesetzt werden soll. Das Abkommen ist bereits Anfang des Monats in Kraft getreten - darin verpflichten sich die 195 Unterzeichnerstaaten, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Darunter auch die größten Verursacher von Treibhausgasen, USA und China. 100 Staaten haben es bereits ratifiziert

 

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