Sonntag 16. Juni 2019

18. September 2017 - Nachrichten am Mittag

Eine Familie aus Brakwater hat nach einem Feuer ihr ganzes Hab und Gut verloren. Nach Angaben der beiden 16- und 17-Jährigen Söhne, die zu dem Zeitpunkt alleine zu Hause gewesen waren, sei das Feuer aufgrund eines Kurzschlusses einer Glühbirne im Abstellraum des Hauses im Ortsteil Nubuamis ausgebrochen. Damian Makgone von der Windhoeker Feuerwehr sagte, dass das Haus bei der Ankunft der Feuerwehr um kurz nach 18 Uhr bereits vollständig in Flammen gestanden hätte und jetzt nach den genauen Ursachen geforscht werde. Verletzt wurde Niemand.

In Swakopmund ist am Donnerstag ein Mann wegen Betruges verhaftet worden. Dem 51-jährigen wird vorgeworfen, persönliche Dokumente gestohlen und einen Unternehmer aus Oshakati um insgesamt 90.000 Namibia-Dollar betrogen zu haben. Der Verdächtige soll mit einem Duplikat der Kreditkarte und der Unterschrift des Unternehmers das Kreditlimit auf 100.000 Namibia-Dollar erhöht haben und dann an verschiedenen Geldautomaten in Windhoek Geld abgehoben haben. Am letzten Donnerstag sei er dann bei derselben Aktion in Swakopmund einem Wachmann aufgefallen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden.

 

An der Passkontrolle am Internationalen Flughafen bei Windhoek kommt es zu langen Wartezeiten, weil es nur einen Terminal gibt. Das habe das Innenministerium auf Nachfrage erklärt, berichtet der Namibian. Damit wies das Ministerium die Kritik am neuen biometrischen System zur Personenkontrolle zurück. Man habe die Mitarbeiter an den Schaltern vor Einführung des Systems ausreichend geschult. Auch gebe es IT-Teams, die technische Probleme sofort lösen könnten. Laut Ministerium käme es nicht zu langen Schlangen, wenn es einen zweiten Terminal gäbe. Das neue biometrische System war am 1. September eingeführt worden. Seitdem müssen ankommende und abreisende Fluggäste zwei Stunden zusätzliche Wartezeit einplanen. Das System soll auch an den anderen Grenzübergängen Namibias nach und nach installiert werden.

 

Der Wasser-Versorger NamWater soll Rechnungen für Bauarbeiten am Neckartal-Staudamm mit einem Kredit von 600 Millionen Namibia Dollar bezahlen. Das habe das Finanzkomitee des Kabinetts am Mittwoch vergangener Woche beschlossen, berichtet der Namibian. Landwirtschaftsminister John Mutorwa habe den Beschluss dem Management der italienisch-namibischen Baufirma Salini am Freitag auf einem Treffen am Staudamm mitgeteilt. NamWater sei damit nicht Retter der Regierung, sondern als Wasser-Versorger für die Infrastruktur mitverantwortlich. Wegen offener Rechnungen von insgesamt 396 Millionen Dollar hatte Salini vergangene Woche den Bau erneut gestoppt. Laut Namibian ist der Staudamm zu 90 Prozent fertiggestellt. Die Gesamtkosten betragen demnach 2,8 Milliarden Dollar.

 


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