Freitag 23. August 2019

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19. Dezember 2017 - Nachrichten am Morgen

Vor dem neuen ANC-Präsidenten Cyril Ramaphosa liegt ein hartes Stück Arbeit. Das erklärten Wirtschaftsexperten Südafrikas gestern laut Nachrichtenportal News24 in Reaktion auf die Wahl Ramaphosas auf dem ANC-Kongress. Sie warnten damit vor überzogener Euphorie. Der Wechselkurs des südafrikanischen Rand hatte noch vor Bekanntgabe des Endergebnisses gegenüber dem US-Dollar um vier Prozent zugelegt. Ramaphosa setzte sich knapp gegen seine Kontrahentin, Nkosazana Dlamini-Zuma, die Ex-Frau von Staatspräsident Jacob Zuma, durch - mit mit 2.440 zu 2.261 Stimmen. Die neu gewählte sechsköpfige Spitze des ANC besteht jedoch aus Vertretern beider Lager. Der ANC-Chef gilt wie in Namibia als Kandidat der Partei für die Wahlen zum Staatspräsidenten.

Der staatliche Ölkonzern National Petroleum Corporation NAMCOR ermittelt gegen seinen Geschäftsführer Immanuel Mulunga. Ihm würden Interessenkonflikte und Vetternwirtschaft vorgeworfen, teilte Vorstandschef Patrick Kauta gestern laut Presseagentur NAMPA mit. Um die Untersuchungen der Buchprüfungsfirma Deloitte nicht zu behindern, habe Mulunga vorzeitig freiwilligen Urlaub genommen. Kauta betonte, er sei nicht suspendiert. Laut Kauta wird auch gegen IT-Abteilungsleiter Bonifatius Konjore ermittelt. Mulunga war vor einem Jahr wegen Eheproblemen und der Teilnahme an Veranstaltungen eines ausländischen Wunderpriesters in die Schlagzeilen geraten.

US-Präsident Trump hat in Washington die neue Nationale Sicherheitsstrategie seiner Regierung vorgestellt. China und Russland bezeichnete er dabei als globale Rivalen, betonte aber gleichzeitig mit beiden Ländern großartige Partnerschaften aufbauen zu wollen. Die Interessen Amerikas stünden dabei ganz nach Trumps Leitmotiv „America First“ allerdings an erster Stelle. Weiter wiederholte seine Pläne eines Mauerbaus an der Grenze zu Mexiko. Außerdem setzte er den Austritt aus dem Klimaabkommen von Paris auf seine Erfolgsliste.

In Japan sind zwei verurteilte Mörder hingerichtet worden, von denen einer zum Tatzeitpunkt noch minderjährig war. Er war wegen der Ermordung von vier Menschen im Jahr 1992 zum Tode verurteilt worden. Zum Tatzeitpunkt war er 19 Jahre alt und damit nach japanischem Recht noch minderjährig. Volljährig wird man in Japan mit 20 Jahren. Medienberichten zufolge war es die erste Hinrichtung eines Verurteilten, der die Tat als Minderjähriger begangen hatte, seit 20 Jahren.

Die fünf Löwen, die in der Region Kunene Dutzende Ziegen und Schafe gerissen hatten, sind ins Erongo-Gebirge umgesiedelt worden. Das bestätigte der Sprecher des Umweltministeriums, Romeo Muyunda, gestern auf Nachfrage der Allgemeinen Zeitung. Sie seien im dortigen Hegegebiet ausgesetzt worden und würden ständig überwacht. Die Umsiedlung hatte vor einem Monat stattgefunden. Den Ort hatte das Ministerium jedoch geheim gehalten. Wenige Tage später hatte der Erongo Mountain Rhino Sanctuary Trust laut AZ in einer Pressemitteilung erklärt, grundsätzlich auch Löwen im Hegegebiet zuzulassen. Von einem Gastbetrieb auf angrenzendem Gebiet kam nun jedoch Kritik. Im Hegegebiet gebe es Wanderwege für Touristen. Auch sei eine ständige Überwachung der Löwen nicht möglich, da sie keine Halsbänder tragen.

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