Freitag 23. Februar 2018

19. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Die vorgesehene Umstrukturierung der Zugehörigkeit von Staatsunternehmen in Namibia sei nicht Zielführend. Dies sagte der ehemalige Geschäftsführer von TransNamib, Titus Haimbili, in seiner Doktorarbeit zu dem Thema. Demnach sei eine Verbesserung der Leistung weder unter dem seit 2006 genutzten Dualsystem, noch unter dem seit 2016 vorgesehenen Hybridmodell möglich. Das Verantwortungsgefühl innerhalb der Staatsunternehmen steige nur, wenn ein unabhängiger Rat eingesetzt würde. Dieser solle die Unternehmen überwachen und politische Einflussnahme ausschließen. – Das Hybridmodell sehe derzeit vor, dass alle Wirtschaftsunternehmen des Staates dem Ministerium für Staatsunternehmen unterstellt werden, alle anderen Einrichtungen weiterhin beim zuständigen Fachministerium bleiben.

Namibias größter Flughafen, der Internationale Flughafen Hosea Kutako, konnte im vergangenen Jahr etwa 15 Prozent mehr Passagiere begrüßen. Laut Namibia Airports Company wurden knapp 940.000 Passagiere 2017 abgefertigt. Im Vorjahr werden es nur unwesentlich mehr als 800.000. Mit 17.300 Flugbewegungen gab es ebenfalls einen deutlichen Zuwachs. Auch der Stadtflughafen Eros begrüßte mit mehr als 86.000 Passagieren deutlich mehr als im Jahr 2016.

Die Dürrekrise in Südafrika zwingt die Regierung zu drastischeren Maßnahmen. In der Touristenmetropole Kapstadt sollen die Bewohner nur noch 50 Liter Trinkwasser am Tag verbrauchen. Sollten sie sich nicht daranhalten, würden die Wasserleitungen Ende April gekappt - und Sammelstellen eingerichtet, an denen man sich die tägliche Wasserration abholen kann.

Papst Franziskus ist zur zweiten Etappe seiner Südamerikareise in Peru eingetroffen. Im Amazonas-Gebiet im Süden des Landes trifft sich das Kirchenoberhaupt mit Vertretern der Ureinwohner. Sie hoffen, dass Franziskus die Regierung auffordert, mehr für die Umwelt zu tun. In Peru erwartet den Pontifex eine aufgeheizte innenpolitische Atmosphäre. Die vorzeitige Freilassung des wegen Menschenrechtsverletzungen inhaftieren ehemaligen Präsidenten Fujimori hatte Proteste ausgelöst

Werbung

 
 

Deutsche Welle

Devisen