Dienstag 13. November 2018

19. Juni 2017 - Nachrichten am Morgen

Verkehrsunfälle haben seit Freitag in Namibia mindestens fünf Tote gefordert. Wie die Presseagentur NAMPA unter Berufung auf die Polizei meldet, stießen auf der Fernstraße B2 etwa 60 Kilometer östlich von Karibib in der Nacht auf Samstag zwei Stadtwagen zusammen. Drei Menschen verbrannten bis zur Unkenntlichkeit, eine Person wurde schwer verletzt ins Krankenhaus in Katutura gebracht. Bei Ongwediva im Norden des Landes hat in der Nacht auf Freitag ein offenbar angetrunkener junger Mann an einem Kontrollposten eine Polizistin überfahren. In Karibib wurde am Freitag ein Mann von einem Zug überrollt. Man vermutet, dass er an der Bahnstrecke eingeschlafen war, mit den Beinen auf den Schienen.

Die Erschließung von Grundstücken in den Städten Namibias fällt weiter hinter dem wachsenden Bedarf zurück. Seit 2014 seien landesweit rund 26.700 Grundstücke erschlossen worden, berichtet der Namibian unter Berufung auf Statistiken des Ministeriums für städtische Entwicklungen. Knapp 11.000 davon wurden demnach von Stadtverwaltungen bereitgestellt. An der Spitze liegen Oshakati Swakopmund und Katima Mulilo mit je über 2.000 Grundstücken, während Windhoek mit 371 weit hinterherhinkt. Pro Jahr werden laut Namibian 10.000 neue Anträge auf Häuser gestellt.

Bei einem Angriff auf eine Ferienanlage in Mali sind zwei Menschen getötet worden. Rund 30 Geiseln wurden von malischen und französischen Soldaten sowie UN-Soldaten befreit. Vier Angreifer wurden getötet. Die im Osten der Hauptstadt Bamako gelegene Ferienanlage mit Hütten, Restaurants und Swimmingpools wird gern von westlichen Ausländern besucht.  Augenzeugen berichteten, die Angreifer hätten „Allahu Akbar“ geschrien.

Tausende Menschen haben in Ondangwa um den verstorbenen Freiheitskämpfer Andimba Toivo ya Toivo getrauert. Laut Presseagentur NAMPA würdigten Redner ihn auf der Trauerfeier am Freitag als entschlossenen Freiheitskämpfer. Seine sterblichen Überreste werden wieder zurück nach Windhoek geflogen, wo am kommenden Samstag auf dem Helden-Friedhof ein Staatsbegräbnis stattfindet. Bis dahin sind alle Flaggen im Land auf Halbmast gesetzt. Toivo ya Toivo war am vorigen Freitag in Windhoek im Alter von 92 Jahren gestorben. Er war Mitgründer der SWAPO im Jahre 1960 und hatte 16 Jahre in Haft auf Robben Island verbracht.

Die Deutsche Höhere Privatschule DHPS freut sich über wachsende Schülerzahlen und Einnahmen. Ende 2016 seien insgesamt 1240 Kinder an der Schule gewesen - Babygruppe, Kindergarten und Vorschule eingerechnet, berichtet die Allgemeine Zeitung. Demnach betrugen die Einnahmen 70,4 Millionen Namibia Dollar - gegenüber 61,7 Millionen im Vorjahr. Trotz ebenfalls gestiegener Kosten habe man 10,9 Millionen Dollar Gewinn erwirtschaftet und in den Reservefonds überwiesen. Die Zahlen wurden auf der Jahresversammlung des Deutschen Schulvereins Windhoek am vergangenen Donnerstagabend bekanntgegeben.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok