Montag 15. Oktober 2018

19. November 2016 - Nachrichten am Abend

Bei heftigen Gefechten in der syrischen Stadt Aleppo sind offenbar erneut dutzende Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben von Aktivisten hatten Regierungstruppen Rebellenviertel im Osten der Stadt mit Luftangriffen und Fassbomben attackiert. Mehr als 25 Menschen wurden getötet. Seit Monaten sind die Rebellen im Ostteil von Aleppo eingekesselt - schätzungsweise 250 tausend Menschen leben dort unter katastrophalen Bedingungen.

Im Jemen hat eine zweitägige Feuerpause begonnen. Die Bevölkerung in den umkämpften Städten sollen während der Waffenruhe mit Hilfslieferungen versorgt werden. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 21 Millionen Menschen dringend auf Hilfe angewiesen. Im Jemen kämpfen seit gut zwei Jahren Regierungstruppen gegen die vom Iran unterstützen, schiitischen Huthi Rebellen. Laut UN wurden bereits mehr als 7000 Menschen Getötet.

In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind erneut zehntausende Menschen gegen die umstrittene Präsidentin Park auf die Straße gegangen. Die Regierungschefin steht seit Wochen wegen einer Korruptionsaffäre unter Druck - eine Freundin soll ihre Beziehungen zu Park genutzt haben, um Spenden für angeblich wohltätige Stiftungen einzutreiben, aus denen sie sich dann aber persönlich bereichert haben soll.

Umweltschützer begrüßen das Ergebnis der Klimakonferenz in Marokko.- Die Weltgemeinschaft sei entschlossen, das Abkommen von Paris umzusetzen, heißt es von Greenpeace. Auch der WWF sprach von Fortschritten. In Marrakesch hatten die Staaten einen Fahrplan zur Umsetzung der Klimaschutzziele vereinbart. Im Kern geht es darum, die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten.


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