Sonntag 16. Juni 2019

Die Ramform Atlas, das größte seismische Forschungsschiff der Welt, ist gestern am Hafen von Walvis Bay angedockt. Das in Norwegen gebaute und unter der Flagge von Bahamas fahrende Schiff ist erst das zweite Forschungsschiff der sogenannten Titanklasse, also mit einem maximalen Gesamtgewicht von über 20000 Tonnen. Das Schiff hat einen extrem großen Tank, der es ihm ermöglicht, etwa ein halbes Jahr lang auf See zu sein, ohne nachtanken zu müssen. Seismische Forschungsschiffe werden eingesetzt, um herauszufinden, wo sich am Meeresgrund die Förderung von verschiedenen Rohstoffen lohnt.

Das informelle Geschäftszentrum Katwitwi in Oshikango ist gestern geschlossen worden, wie der Bürgermeister der Stadt, Eliaser Nghipangelwa mitteilte. In den letzten Jahren hätten sich dort immer mehr illegale Händler und Siedler niedergelassen. Das Zentrum sei jetzt abgeriegelt worden, damit die Stadt dort die Kontrolle zurückgewinnen könne. Die legalen Händler könnten jetzt den neuen Markt in Oshikango benutzen. - In Katwitwi soll vor allem der illegale Handel, zum Beispiel der Benzinschmuggel nach Angola, an der Tagesordnung gewesen sein.

 

Die staatliche Agro Marketing and Trade Agency (AMTA) ist in Immobiliengeschäften offenbar mehrfach über den Tisch gezogen worden. Laut Namibian kaufte AMTA im Jahr 2016 ein 2.000 Quadratmeter großes Grundstück im nördlichen Industrieviertel Windhoeks für 40 Millionen Namibia Dollar. Experten zufolge war es jedoch nur 13 Millionen Dollar wert. Der Verkäufer sei Geschäftsmann Erastus Shapumba, der das Grundstück drei Jahre zuvor für vier Millionen Dollar erworben habe. AMTA mietet laut Namibian von Shapumba zudem für 140.000 Namibia Dollar ein Grundstück in Oshikango, das es nicht nutzt. Die Agentur ist 2015 gegründet worden, um landwirtschaftliche Produkte zu vermarkten. Medienberichten zufolge musste AMTA vom Namibia Agronomic Board mit 26 Millionen Dollar vor der Pleite gerettet werden.

Die langen Wartezeiten an der Passkontrolle am Internationalen Flughafen bei Windhoek werden von Fluggästen offenbar ohne Klage hingenommen. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, erhielten die Fluggesellschaften Air Namibia, Condor und Eurowings bislang keine Beschwerden von ihren Kunden. Auch habe es aufgrund der schleppenden Abfertigung bei den Flügen keine nennenswerten Verspätungen gegeben. Am 1. September war am Flughafen ein neues biometrisches System zur Personenkontrolle eingeführt worden. Seitdem müssen ankommende und abreisende Fluggäste zwei Stunden zusätzliche Wartezeit einplanen. Das System soll auch an den anderen Grenzübergängen Namibias installiert werden.


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