Dienstag 13. November 2018

19. September 2018 - Nachrichten am Abend

Rundu ist auf dem Weg die zweite Großstadt des Landes zu werden. Einer unabhängigen Studie nach werde die Hauptstadt der Region Kavango-Ost bis Ende des Jahres 90.000 Einwohner haben. Dies seien fast 50 Prozent mehr als bei der letzten Volkszählung vor sieben Jahren. Derzeit wachse die Einwohnerzahl mit mehr als fünf Prozent im Jahr und damit deutlich schneller als in anderen Ortschaften des Landes. Damit würden mehr als 60 Prozent der Einwohner der Region in Rundu leben. Der Volkszählung von 2011 nach ist Windhoek mit 326.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes, gefolgt von Rundu, Walvis Bay, Swakopmund und Oshakati.

Air Namibia hat einen Finanzbedarf von 2,5 bis 3 Milliarden Namibia um in Zukunft nicht mehr auf staatliche Rettungsgelder angewiesen zu sein. Das Geld ist laut Generaldirektor, Xavier Masula, für den Ankauf von Anlagevermögen und Investitionen in die Infrastruktur notwendig. Damit würde die staatliche Fluggesellschaft auf eigene Beine gestellt werden können. Masula antworte auf eine Anfrage von Oppositionsführer McHenry Venaani. In den vergangenen 18 Jahren soll Air Namibia mindestens sechs Milliarden Namibia Dollar an staatlichen Unterstützungen erhalten haben. Grundsätzlich sei Air Namibia auf einem falschen Geschäftsmodell gegründet worden. Alleine der Ankauf der aktuell geleasten Flugzeuge würde Milliarden kosten.

Die Afrikanische Union - kurz AU - ist fassungslos über eine Aussage von Italiens Innenminister Salvini. Er hatte Migranten aus Afrika bei einem Ministertreffen in Wien vor wenigen Tagen als "neue Sklaven" bezeichnet. Die Kommission der AU fordert den italienischen Vize-Regierungschef auf seine abfällige Erklärung zurückzunehmen. Stattdessen sollte die derzeitige Flüchtlingskrise genutzt werden, um über eine bessere Entwicklungsarbeit zu beraten.

Im afrikanischen Kleinstaat eSwatini, dem ehemaligen Swasiland, wird übermorgen ein neues Parlament gewählt. 540.000 Wahlberechtigte sind aufgerufen 59 von insgesamt 69 Parlamentsabgeordneten zu wählen. Die übrigen 10 ernennt der König des Landes Mswati der III direkt. Für die Opposition ist die Wahl eine Farce. Die Wähler können sich nicht an einer Parteizugehörigkeit der Kandidaten orientieren. Politische Parteien sind nicht zur Wahl zugelassen. Die Kandidaten sind allesamt Gefolgsleute von König Mswati, dem III.


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