Freitag 21. September 2018

2. August 2015 - Nachrichten am Abend

Die Anzahl von angestellten Frauen und ehemals Benachteiligten im Bergbausektor in Namibia ist erschreckend gering. Dies sagte Bergbauminister Obeth Kandjoze bei der Eröffnung des Uran-Festivals in Arandis. Der Bergbau sei vor allem in Hand von Ausländern. Namibier würden hingegen, wenn überhaupt, nur niedrige Positionen bekleiden. Kandjoze sehe es als Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass mehr Namibier vom Bergbau profitieren. Indessen soll in Arandis eine Produktionsstätte für Ethin errichtet werden. Dieses sei für den Bergbau von Bedeutung und könne auch exportiert werden. Die Baukosten werden mit 15 Millionen Namibia Dollar angegeben.

 Auf der Insel La Réunion wurde ein weiteres Flugzeugwrackteil angeschwemmt. Dies bestätigte die Regierung des französischen Überseegebietes. Es soll sich um ein zehn Mal zehn Zentimeter großes Metallteil handeln. Indessen gehen die Voruntersuchungen des, vergangene Woche angeschwemmten, großen Wrackteils in Frankreich weiter. Experten vermuten, dass es sich um Teile des seit knapp 18 Monaten verschollenen Malaysia-Airlines-Fluges MH370 handeln könnte. MH370 war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking, als es von den Radarschirmen verschwand.

Burundi steht erneut am Rande eines Bürgerkriegs. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, wurde am Morgen einer der höchsten Generäle des Landes ermordet. Nshimirimana soll einer der engsten Vertrauten des umstrittenen Präsidenten Nkurunziza gewesen sein. Der General sei von mehreren Fahrzeugen aus beschossen worden. Vor wenigen Tagen hatte Nkurunziza die Präsidentschaftswahlen erneut gewonnen. Seine dritte Amtszeit ist verfassungsrechtlich umstritten. In Burundi herrschte bis 2006 ein Bürgerkrieg, bei dem mindestens 300.000 Menschen ums Leben kamen.

Die Türkei hat jegliche Vorwürfe über die Bombardierung ziviler Ziele im Irak zurückgewiesen. Der Regierung in Ankara nach wurden ausschließlich Ziele der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK angegriffen. Dorfbewohner im Nordirak sprachen laut Nachrichtenagentur Reuters von acht zivilen Opfern. Bei mehreren Anschlägen heute in der Türkei kamen bis zu fünf Soldaten ums Leben. Das Land macht die PKK hierfür verantwortlich.

Kalifornien hat nach dem Wassernotstand nun den generellen Notstand ausgerufen. Laut dem Gouverneur des US-amerikanischen Bundesstaates seien anhaltende Waldbrände der Grund. Seit knapp vier Jahren hat es in Kalifornien so gut wie keinen Niederschlag mehr gegeben. Die Waldbrände werden von der extremen Trockenheit und anhaltenden Winden weiter angefacht. Etwa 8000 Feuerwehrleute, Polizisten und Soldaten befinden sich im Dauereinsatz gegen die Flammen.


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