Dienstag 18. Dezember 2018

2. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Nigerias Präsident Buhari (links) trifft mit dem Präsidenten Benins, Yayi (2. v. links) in Cotonou zusammen

Benin beteiligt sich aktiv im Kampf gegen die radikal-islamistischen Boko Haram. Dies kündigte Staatspräsident Yayi an. Sein Land wird 800 Soldaten im Rahmen einer internationalen Kampftruppe einsetzen. Auch der Tschad und Kamerun sowie das Heimatland der Boko Haram, Nigeria, stellen insgesamt bis zu 8700 Soldaten. Die Terrorgruppe versucht seit 2009 ein islamisches Kalifat im Nordosten Nigeria zu errichten. Seitdem kamen mindestens 15.000 Menschen ums Leben. Die Angriffe haben seit Monaten auch auf die Nachbarländer übergegriffen.

 Die Landesverratsaffäre um das Onlineportal Netzpolitik.org in Deutschland sorgt weiter für politische Unruhe. Laut BILD am Sonntag verteidigte Verfassungsschutzpräsident Maaßen die Anzeige gegen die Plattform. Im Kampf gegen den Extremismus und Terrorismus sei eine Anzeige unumgänglich gewesen, hieß es. Die Strafanzeige wurde im ersten Quartal 2015 eingereicht. Netzpolitik.org soll als vertraulich eingestufte deutsche Regierungsdokumente veröffentlicht haben. Der Generalbundesanwalt Range hatte Ermittlungen angekündigt, diese aber auf Druck am Freitag ausgesetzt. Politiker aller Parteien sprachen von einer verfassungsrechtlichen Problemstellung zwischen Pressefreiheit und Landesverrat.

Die Großwildjagd auf Farmen die an den Hwange-Nationalpark in Simbabwe grenzen ist ab sofort verboten. Dies gab die Wildschutzbehörde des Landes bekannt. Die Entscheidung folgt der Tötung eines bekannten Löwen aus dem Nationalpark, der zu Forschungszwecken ein Halsband trug. Im Rahmen der Trophäenjagd wurden mindestens zwei Simbabwer verhaftet. Ein US-amerikanischer Zahnarzt soll für die Erlegung verantwortlich sein. Ab sofort ist deshalb die Jagd auf Leoparden, Elefanten und Löwen auf an Hwange angrenzendem Land verboten. Auch die Jagd mit Pfeil und Bogen wurde bis auf weiteres ausgesetzt.

Überraschend erwägt der US-Vizepräsident Biden eine Kandidatur um das Amt des Präsidenten. Dies berichten internationale Medien. Noch vor wenigen Tagen hatte Biden seine Unterstützung für Hillary Clinton als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten unterstrichen. Biden hätte jedoch laut Berichten, so wie mehr und mehr Demokraten, Zweifel an Clinton bekommen. Deshalb würde der 72-jährige eine eigene Kandidatur in Erwägung ziehen.

Der bekannte südafrikanische Geschäftsmann Sexwale will sich scheinbar um das höchste Amt im weltweiten Fußball bewerben. Dies gab ein Sprecher bekannt. Demnach wurde Sexwale von vielen als Kandidat für die FIFA-Präsidentschaft vorgeschlagen. Ersten internationalen Reaktionen nach sei die Nominierung überraschend, aber durchaus interessant. Sexwale hätte nichts mit den korrupten Führungsstrukturen der FIFA zu tun. Zudem sei er aufgrund seines Reichtums wenig gefährdet eigene Betrugsstrukturen aufzubauen.


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