Mittwoch 20. Juni 2018

2. März 2018 - Nachrichten am Mittag

Ovaherero Ober-Chief, Vekuii Rukoro sieht sich als “Sam Nujoma des Völkermordes”. Er werde mit den gleichen Waffen um die Rechte der Herero und Nama kämpfen, wie es Gründungspräsident Nujoma für die Unabhängigkeit Namibias gemacht habe. Dies betonte Rukoro bei einer Debatte in der Universität von Namibia. Demnach könnten die Regierung Namibias und Deutschland so viele Abkommen zum Thema unterzeichnen wie sie wollen. Keines werde vom Komitee der Herero und Nama akzeptiert, da dieses die einzige legale Vertretung der Volksgruppen sei. Rukoro selber wurde unter anderem durch Phanuel Kaapama vom Maharero-Königshaus in die Schranken gewiesen. Man müsse auch an Gesprächen teilnehmen um seinem Wort Gewicht zu verleihen, sagte er in Bezug auf Rukoro.

Der Regionalratsvertreter für den Wahlkreis ǃNamiǂNûs, Jan Scholtz, sieht das wirtschaftliche Ende von Lüderitz kommen, sollte kein neuer Hafen gebaut werden. Er mahnte an, dass nach Schließung der Elisabeth-Diamantenmine im kommenden Jahr ein großer Teil der Wirtschaftskraft der Stadt verloren ginge. Eine diese Woche veröffentliche Umweltstudie lehne den Bau des Hafens dort ab. Lüderitz habe eine strategisch wichtige Position und ein Hafen zum Rohstoffexport könne wirtschaftlich betrieben werden, sagte Scholtz. Der derzeitige Hafen sei an seine Kapazitätsgrenze gestoßen. Der „Hafen Lüderitz Angra Point“ solle ersten Studien nach mindestens 10 Milliarden Namibia Dollar kosten.

Bei der Explosion einer Autobombe in Kabul sind ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Von der Wucht der Explosion sei ein Auto einer internationalen Firma getroffen worden. Die afghanische Hauptstadt ist in den vergangenen Monaten wiederholt Ziel von Anschlägen der radikalislamischen Taliban geworden.

In der Schweiz stimmen die Menschen am Sonntag über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab. Die Schweizer kritisieren vor allem die Höhe der Fernsehgebühren von umgerechnet fast 400 Euro im Jahr. Mit dem Geld werden neben dem SFR auch 21 Lokalradios und 13 regionale Fernsehsender finanziert - 13.500 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe.

 

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