Dienstag 23. Oktober 2018

2. November 2016 - Nachrichten am Abend

Umweltminister Pohamba Shifeta hat die Umweltverträglichkeitslizenz zum Abbau von Phosphat vor Namibias Küste am Nachmittag zurückgezogen. In einer mehrseitigen Erklärung begründete er diesen Schritt mit der Nicht-Einhaltung einiger formeller Abläufe während des Genehmigungsprozesses. Er wies den Umweltkommissar an, das zuständige Fischereiministerium, die Fischereiindustrie und alle anderen Institutionen und Personen darüber zu informieren, ihre Einsprüche binnen drei Monaten vorzulegen. Binnen sechs Monaten soll der gesamte Prozess zur Vergabe der nötigen Lizenz erneut durchlaufen werden.

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten im US-Bundesstaat Iowa sind die Hintergründe noch unklar. Die Ermittler sprechen von einem Angriff aus dem Hinterhalt. Sie wissen bisher noch nicht, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt. Die Beamten waren an verschiedenen Orten auf Streife unterwegs. Beide seien unvermittelt angegriffen und in ihren Autos getroffen worden, so der zuständige Sergeant.

Die deutsche Kanzlerin Merkel wehrt sich gegen Kritik der Wirtschaftsweisen, zu wenige Reformen angeschoben zu haben. Merkel sagte: Für die Bundesregierung stehe das immer auf der Tagesordnung. Die Experten fordern in ihrem Gutachten zur wirtschaftlichen Entwicklung Veränderungen in der Steuer-, Renten- und Arbeitsmarktpolitik. Sie erwarten im kommenden Jahr nur noch ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent. Isabel Schnabel vom Sachverständigenrat sagte:

Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma hat seinen Antrag zur Zurückhaltung des staatlichen Korruptionsberichtes zurückgezogen. Dies kündigte sein Anwalt am Mittag an. Das Gericht wies den „Public Protector“ an, den Bericht nun bis spätestens 17 Uhr zu veröffentlichen. Es wird erwartet, dass sich durch diesen Korruptionsvorwürfe gegen den umstrittenen Präsidenten erhärten. Insbesondere geht es um die indisch-stämmige Familie Gupta, deren Zuma regelmäßig Freundschaftsdienste geleistet haben soll. So sollen sogar Ministerposten auf Wunsch der Familie besetzt worden sein.


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