Donnerstag 21. Juni 2018

2. November 2016 - Nachrichten am Mittag

In Südafrika soll heute das Hauptverfahren um einen Korruptionsbericht gegen Präsident Jacob Zuma starten. Die Anwälte des 74-jährigen hatten bereits gestern vor Gericht mehr Zeit beantragt. Zuma will die Veröffentlichung des Berichtes verhindern. Das Papier soll belegen, dass Zuma fragwürdige Geschäfte mit einer indischen Unternehmer-Familie abgeschlossen hatte. Unter anderem geht es dabei um die Auswahl von Ministern und die Vergabe von Geschäftsaufträgen. 

Eine Woche vor der US-Präsidentenwahl erhöhen neue FBI-Berichte den Druck auf das Clinton-Lager. Überraschend wurde ein 5 Jahre alter Untersuchungsbericht online gestellt - darin geht es um Begnadigungen, die Bill Clinton an seinem letzten Tag als Präsident ausgesprochen hat. Davon profitiert hat auch ein Steuerhinterzieher, dessen Ex-Frau zuvor großzügige Spenden an die Clintons und Demokraten gezahlt hatte. Zuletzt hatte FBI-Chef Comey, der selbst Republikaner ist - neue Vorwürfe in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton erhoben - die Demokraten bewerten das als Wahlkampfhilfe für Comeys Parteifreund Trump

Erstmals hat das Bildungsministerium statistische Jahrbücher zur Lage der Bildung in Namibia herausgegeben. Die Informationsschriften für die Jahre 2013 und 2014 wurden gestern vorgestellt. Zudem wurde im Rahmen der Vorstellung eine Umfrage unter Abgänger der Jahre 2012 und 2013 der drei großen Universitäten im Land angekündigt. Der „National Graduate Survey“ sei online auf den jeweiligen Seiten der Unis abrufbar. - Von der Unabhängigkeit 1990 bis 2012 hätte es keine verlässlichen, konsolidierten Daten zur Bildung gegeben.

Ein mit einem Sendehalsband versehener Leopard wurde von einem kommerziellen Farmer in der Region Otjozondjupa getötet. Wie die N/a’an ku sê-Stiftung bekannt gab, habe man den Leoparden seit 10 Februar 2016 wissenschaftlich überwacht. Nachdem das Signal ausgefallen war, wurde der Besitzer der Farm informiert. Dieser gestand den Angaben nach ein, den Leoparden erschossen und das mehr als 40.000 Namibia Dollar teure Halsband vernichtet zu haben. Leoparden stellen eine große Gefahr für sein Nutzvieh dar, hieß es.

 

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