Dienstag 25. April 2017

20. April 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen hat keine Zweifel mehr daran, dass Anfang des Monats in Syrien Giftgas eingesetzt wurde - und zwar das Nervengas Sarin oder eine ähnliche Substanz. Das hätten die Untersuchungen von zehn der fast 90 Opfer ergeben, heißt es. Frankreich will in den kommenden Tagen Beweise dafür vorlegen, dass das Assad-Regime für den Angriff verantwortlich ist - der Machthaber bestreitet dagegen weiter, dass seine Truppen Chemiewaffen eingesetzt haben.

Eine Schlammlawine hat in Kolumbien mindestens 15 Menschen in den Tod gerissen - acht Menschen werden noch vermisst. Bereits vor rund einem Monat hatte es in Kolumbien verheerende Erdrutsche mit hunderten Toten gegeben. Staatschef Santos spricht von einer Folge des Klimawandels.

Die Regierung rechnet damit, dass ab diesem Jahr rund 17.500 mehr Kriegsveteranen registriert werden. Das habe Präsidialminister Frans Kapofi vor der Nationalversammlung erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Seit Beginn der Registrierung im 2008 habe man gut 30.000 Namibier als Veteranen anerkannt, sagte Kapofi bei der Erläuterung des Budgets für das Ministerium für Veteranen in Höhe von 920 Millionen Namibia Dollar. Veteranen, die behindert, pensioniert oder arbeitslos sind oder weniger als 36.000 Dollar im Jahr verdienen, haben Anrecht auf einen monatlichen Zuschuss von 2.200 Dollar.

Die Umstellung auf Winterzeit ist für die Schulen Namibias nicht nötig. Das habe Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa bei der Anhörung vor dem zuständigen Parlamentsausschuss erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. In den meisten Regionen werde die Umstellung eher als lästig empfunden. Nur die Schulen in den Regionen Kunene, Omusati und Ohangwena seien für die Winterzeit, weil viele Kinder dort einen mehr als fünf Kilometer langen Schulweg hätten. Der Ministerin zufolge kann man jedoch den Beginn des Unterrichts im Winter flexibel halten und den Schulen überlassen. Bislang galt als Hauptgrund für die Winterzeit, dass Kinder im Hellen zur Schule gehen können.

Die Regierungsschulen Namibias schließen bereits morgen statt Mittwoch kommender Woche, um Kosten in Millionenhöhe zu sparen. Das berichtet der Namibian unter Berufung auf die Staatssekretärin im Bildungsministerium, Sanet Steenkamp. Indem man die Schülerheime drei Tage früher schließe, spare man Kosten für Personal, Wasser und Strom in Höhe von rund neun Millionen Namibia Dollar. Die Anweisung an die Regierungsschulen erfolgte laut Namibian diese Woche. Darin hieß es auch, dass die für kommende Woche angesetzten Prüfungen bis morgen abgeschlossen sein müssen.

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