Samstag 07. Dezember 2019

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21. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Die Euro-Tunnel-Staaten Frankreich und Großbritannien wollen gemeinsam die Flüchtlingskrise in den Griff bekommen. Darauf verständigten sich laut Nachrichtenagentur AFP die Innenminister der beiden Staaten. Ein nun unterzeichneter Vertrag sehe ein gemeinsames Kontroll- und Überwachungszentrum sowie abgestimmte Einsätze der Sicherheitskräfte vor. Das Vereinigte Königreich wird Frankreich zudem 10 Millionen Euro, etwa 140 Millionen Namibia Dollar, für die Betreuung der Flüchtlinge zur Verfügung stellen. Seit Wochen versuchen tausende Asylsuchende, durch den Euro-Tunnel von Frankreich nach Großbritannien zu gelangen.

Namibia zählt zu den am schnellsten wachsenden Staaten der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika SADC. Dies geht aus einem nun veröffentlichten Abschlussbericht des SADC-Gipfels in Botswana hervor. Demnach würde Angola mit einem Wirtschaftswachstum von mehr als 10 Prozent die Liste anführen. Namibia läge mit einem Wachstum von mehr als 5 Prozent deutlich über dem SADC-Durchschnitt von nicht einmal dreieinhalb Prozent. Vor Namibia liegen Mosambik, die Demokratische Republik Kongo und Tansania.

Der griechische Ministerpräsident Tsipras ist zurückgetreten. Am Abend begründete er den Schritt live im staatlichen Fernsehen mit geplanten Neuwahlen am 20. September. Tsipras sagte den Griechen, dass er nicht das erreicht habe, was er sich für das Land gewünscht hatte. Er werde deshalb Ende September dem Volk die Entscheidung überlassen, ob seine Politik dennoch richtig war. Tsipras will erneut für das Amt kandidieren. Die Geldgebern hatten verlangt, dass Griechenland zur vorübergehenden Abwendung einer Staatspleite weitreichende Reformen verabschiedet.

Zwei im Zusammenhang mit einem Bombenanschlag in Thailand Gesuchte haben sich der Polizei gestellt. Dies gab die Polizei in der Hauptstadt Bangkok bekannt. Sie sollen in ersten Vernehmungen angegeben haben, dass sie lediglich Reiseführer seien und nichts mit dem Anschlag zu tun hätten. Die beiden Männer waren auf Aufnahmen von Überwachungskameras neben dem Hauptverdächtigen gesehen worden. Bei dem Anschlag an einer beliebten Sehenswürdigkeit in Bangkok waren 20 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 120 wurden zum Teil schwer verletzt.

In Slowenien sind bei einem Flugzeugzusammenstoß sieben Menschen ums Leben gekommen. Das slowenische Innenministerium erklärte, dass die beiden Maschinen an einer Flugshow teilgenommen hätten. In etwa 1,5 Kilometer Höhe sei es zu dem tragischen Zusammenstoß gekommen. An Bord der beiden Flugzeuge befanden sich vier Piloten sowie 34 Fallschirmspringer. Die Piloten und drei Fallschirmspringer kamen ums Leben, 31 weitere Springer konnten sich mit ihren Fallschirmen retten.

Das Wasser um den Katastrophenort Tianjin in China ist verseucht. Dies gab das Umweltschutzamt der Millionenmetropole bekannt. Der Grenzwert innerhalb eines Sperrgebietes von drei Kilometern sei um das 350-fache überschritten worden. Schon der Kontakt mit dem Wasser kann zum Tod führen. Vergangene Woche kam es zu einer Reihe von Explosionen im Hafengebiet von Tianjin. Hierbei sollen bis zu 700 Tonnen hochgiftiges Zyanid freigesetzt worden sein. 114 Menschen kamen bei der Explosion ums Leben, bis zu 1000 wurden verletzt.

Ethnische Minderheiten in Südafrika sehen sich in ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Dies berichtet News24 unter Berufung auf den Nationalen Rat der Khoi und San. So werden Mitglieder der Gruppen regelmäßig benachteiligt, da sie nicht „schwarz“ genug seien. Bei einem Treffen des Rates mit Vertretern des regierenden ANC wurden die Probleme der San, Khoi und anderer Minderheiten kürzlich angesprochen. Die Vertreter des ANC sicherten zu, dass man diesen Gruppen den Zugang zu Bildungseinrichtungen, Entwicklungsprogrammen und Häusern vereinfachen werde. Laut dem Vorsitzenden des Khoi- und San-Rates gebe es viele Gesetze, welche die Gruppen als Urvölker Südafrikas anerkennen, jedoch würden diese nicht umgesetzt.

Der Juli 2015 war der wärmste Monat der nördlichen Hemisphäre seit fast 136 Jahren. Dies bestätigte nun das US-amerikanische Wetteramt NOAA. Demnach lag die Temperatur im Mittel 0,8 Grad über dem langjährigen Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Die Temperatur war im vergangenen Monat um 0,1 Grad höher als im bisherigen Rekordmonat Juli 1998. Als Ursache gilt auch in diesem Jahr das Wetterphänomen El Niño. Dieses habe vor allem auf der Südhalbkugel für zu warmes Wetter gesorgt. Das NOAA rechnet zudem auch mit einem trockenen Jahr für die südliche Hemisphäre.

Forscher haben in Peru eine neue große Säugetierart entdeckt. Laut dem Fachmagazin „Primate Conservation“ handelt es sich um eine Springaffenart. Der Callicebus urubambensis wurde im Rahmen einer Expedition von Jan Vermeer erstmals gesichtet. Sein vorläufiger deutscher Name laute „Brauner Urumbamba-Springaffe“, nach dem gleichnamigen Fluss Urumbamba. Er habe ein schwarzes Gesucht und ein rötlich-braunes Fell mit 30 bis 40 Zentimeter langem Schwanz. Im Laufe der Expedition sei auch eine weitere, seit 1914 nicht mehr gesichtete Springaffenart wiederentdeckt worden.

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