Dienstag 18. Dezember 2018

21. Dezember 2016 - Nachrichten am Morgen

In Rundu demonstrieren chinesische Geschäftsleute heute gegen diejenigen ihrer Landsleute, die sich an Wilderei beteiligen. Laut Presseagentur NAMPA wollen sie dem Gouverneur der Region Kavango Ost, Samuel Mbambo, eine Petition überreichen. Es gebe Chinesen, die in Wilderei verwickelt sind, aber dies treffe nicht auf alle Chinesen zu, betonte ein Sprecher der Geschäftsleute. Seine Gruppe liebe Tiere, lehne das Töten von Tieren gefährdeter Arten ab und sei zutiefst beunruhigt von den Vorfällen der Wilderei.


Die Terrormiliz IS hat sich zu dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin bekannt. Ob die entsprechende Erklärung auf einer einschlägigen Internet-Seite authentisch ist, lässt sich allerdings nicht klären. Ein direkt nach der Tat festgenommener Pakistaner ist inzwischen freigelassen worden - er kommt als Verantwortlicher nicht in Frage.

In Mexiko ist es auf einem Markt für Pyrotechnik zu einem schweren Unglück gekommen Feuerwerkskörper gerieten in Brand - auf Videos sind schwere Explosionen zu sehen. Fast 30 Menschen kamen ums Leben - dutzende weitere wurden verletzt. Der Markt wurde völlig zerstört.

Angesichts der Weigerung von Gambias Staatschef Yahya Jammeh, seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl anzuerkennen, hat die Opposition ihm zugesichert, ihn nach seinem Ausscheiden aus dem Amt nicht juristisch zu verfolgen. Es gebe keine Notwendigkeit, dem scheidenden Präsidenten zu drohen, sagte ein Sprecher des Oppositionsbündnisses von Adama Barrow, der die Präsidentschaftswahl Anfang Dezember gewonnen hatte. Nach der Wahl hatte Jammeh seine Niederlage zunächst eingestanden. Eine Woche später verlangte er dann plötzlich eine Wiederholung der Wahl.

In puncto Bildung liegen die Entwicklungsländer in Afrika südlich der Sahara 70 Jahre hinter Europa und Asien zurück. Das geht laut Presseagentur NAMPA aus einem Bericht der UNO hervor, der den Titel trage: "investieren in Bildung für eine sich wandelnde Welt". Der Ex-Präsident Tansanias und UN-Sonderbotschafter für globale Bildung, Jakaya Kikwete, habe den Bericht gestern Präsident Hage Geingob in dessen Sommerresidenz in Swakopmund überreicht. Experten empfehlen Entwicklungsländern, in Bildung zu investieren, wenn sie innerhalb der nächsten 30 Jahre aufholen wollen. In Namibia erhält das Bildungsministerium mit 21 Prozent den höchsten Anteil am Staatshaushalt.

Bei den JSC-Prüfungen der Klasse 10 in Namibia haben sich mehr Schüler für die Versetzung in Klasse 11 qualifiziert als im Jahr 2000. Das berichtet die Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa. Vor 16 Jahren seien nur 37 Prozent versetzt worden; in diesem Jahr betrage die Rate 55,7 Prozent. - Die besten Durchschnittsergebnisse haben erneut die Regionen im Norden Namibias erzielt. Auch die Rangfolge blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert: Oshikoto vor Oshana, Omusati, Ohangwena und Kavango-Ost.

Die Leistung von Schülern der Klasse 12 bei den NSSC-Prüfungen auf höherem Level in Namibia hat sich leicht verbessert. Das habe Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa gestern mitgeteilt, berichtet die Allgemeine Zeitung. 95,5 Prozent der Examenspapiere hätten ein oder mehrere Qualifikations-Symbole erhalten - gegenüber 95,3 Prozent im vergangenen Jahr. Auch hätten sich von knapp 65.900 Kandidaten fast 14.200 für mindestens ein Fach auf dem höheren Level eingetragen. - Die besten drei Schüler kommen dieses Jahr von der Privatschule Walvis Bay, dem St. Paul's College in Windhoek und dem St. Boniface College in der Region Kavango-Ost.


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