Sonntag 18. August 2019

21. Dezember 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Leistungen der Schüler an Regierungsschulen sind trotz massiver Investitionen in die Bildung gesunken. Das gehe aus den Prüfungsergebnissen der Klassen 10 und 12 hervor, erklärte Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa gestern laut Allgemeiner Zeitung. So hätten nur 55,3 Prozent der Zehntklässler, die am regulären Unterricht teilnahmen, die Versetzung in die 11. Klasse geschafft. Dies seien 0,4 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Bei den Prüfungen der Klasse 12 auf NSSCH-Level - früher HIGSCSE - haben laut Ministerin 0,7 Prozent weniger Schüler die Zulassung zur Universität erhalten. Das beste Ergebnis erzielte Larisa Oosthuizen von der Windhoek High School; die Schule mit den besten Ergebnissen war erneut die Privatschule St. Boniface in der Region Kavango-Ost.

Der Staatskonzern TransNamib sollte seinen ehemaligen amtierenden Geschäftsführer Hippy Tjivikua, wegen Millionenbetruges verklagen. Dies empfehle der Abschlussbericht nach einer Untersuchung wegen dubioser Transaktionen, berichtet der Namibian. Demnach war der Wert des Auftrags zur Überholung und Installation von Pumpen und Dieseltanks in Walvis Bay mit einem Gesamtwert von 60 Millionen Namibia Dollar stark überhöht. Der Vorstand von TransNamib mache Tjivikua dafür verantwortlich, der dies jedoch zurückweise. Laut Bericht erhielt die Auftragsfirma bisher nur 10 Millionen Dollar und klagt jetzt auf Zahlung zusätzlicher Kosten. Tjivikua war im Mai suspendiert worden.

Der Fleischkonzern Meatco hat keine Angst vor einer Rufmordklage seines Ex-Geschäftsführers Vekuii Rukoro. Das habe der Anwalt des Unternehmens in einem Brief an den Anwalt Rukoros gestern betont, berichtet der Namibian. Demnach ist Meatco bereit, Rukoro im Rahmen einer gütlichen Trennung rund 2,3 Millionen Namibia Dollar zu zahlen. Die angedrohte Rufmord-Klage spiele dabei keine Rolle. Der Anwalt Rukoros hatte zuvor einen Betrag von drei Millionen Dollar genannt, den Meatco zahle, um eine Klage zu vermeiden. Der Vorstand unter seiner Vorsitzenden Martha Namunjebo-Tilahun hatte Rukoro im Mai suspendiert - unter anderem wegen der angeblichen Bevorzugung eines Ministers beim Kauf und Schlachten von dessen Rindern. Die Vorwürfe waren mittlerweile fallen gelassen worden.

Im Osten der Ukraine sind nach UN-Angaben 220.000 Kinder durch Landminen bedroht. Die Region gehöre zu den am stärksten durch Minen belasteten Gebieten der Erde. Laut Unicef wurde zwischen Januar und November im Schnitt jede Woche ein Kind in der Ostukraine verletzt oder getötet. Hauptverantwortlich dafür seien Landminen oder Blindgänger. Im Osten der Ukraine herrscht seit mehr als drei Jahren ein blutiger Konflikt zwischen ukrainischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten.

In der spanischen Konfliktregion Katalonien wird heute ein neues Regionalparlament gewählt. Der Ausgang der Wahl gilt als völlig offen. In Umfragen lieferten sich Unabhängigkeitsbefürworter und deren Gegner zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mehr als 5,5 Millionen Katalanen sind stimmberechtigt.


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