Sonntag 20. September 2020

21. Januar 2019 - Nachrichten am Mittag

Auch die Schulen im Osten des Landes haben mit deutlich zu vielen Schülern zu kämpfen. Laut dem Bildungsdirektor für die Region gäbe es vor allem in der Regionalhauptstadt Gobabis große Engpässe. In den beiden einzigen Sekundarschulen der Ortschaft werden mehr als 2200 Schüler unterrichtet. Baulich ausgerichtet seien die beiden Schulen für maximal 1300 Schüler. Es gäbe bereits konkrete Planungen für den Bau einer dritten Sekundarschule. Diese Entscheidung liege aber beim Ministerium und der Nationalen Planungskommission, hieß es. – Indessen gibt es gute Nachrichten für die Internatsschüler der Region. In zwei staatlichen Schülerheimen würden in Kürze Sanierungs- und Renovierungsarbeiten beginnen.

In Simbabwe spitzt sich die Lage immer weiter zu. Es mehren sich unabhängige Berichte über massive und wahllose Gewalt von staatlichen Sicherheitskräften. So sollen hunderte Menschen mit Verletzungen, darunter Schusswunden, in Krankenhäuser eingeliefert worden sein. Ebenfalls seien bis zu 1000 Oppositionelle und Aktivisten verhaftet und teilweise misshandelt worden, heißt es. Das Militär und die Polizei habe Straßenkontrollen wiedereingerichtet, an denen jeder sich einer genauen Überprüfung unterziehen müsse. – Indessen hat Staatspräsident Emmerson Mnangagwa seine umgehende Rückkehr nach Simbabwe bekanntgegeben. Er werde das Treffen des World Economic Forum absagen. Mnangagwa befand sich in den letzten Tagen zu Wirtschaftsgesprächen in Russland.

Nach der Explosion einer angezapften Benzin-Pipeline in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 85 angestiegen. 58 Menschen werden noch in Krankenhäusern behandelt. Bei den Opfern handelte es sich um Menschen, die Treibstoff aus der beschädigten Pipeline abzapfen wollten. Durch das illegale Anzapfen von Pipelines gingen dem mexikanischen Staat nach offiziellen Angaben allein im Jahr 2017 umgerechnet rund 3 Milliarden US-Dollar verloren.

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