Samstag 20. Januar 2018

21. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Simbabwes Staatspräsident Hage Geingob und sein ehemaliger Vize Emmerson Mnangagwa haben telefonisch miteinander gesprochen. Dies bestätigte Mnangagwa in einer Presseerklärung. Er werde jedoch weiterhin nicht nach Simbabwe zurückkehren, solange er um seine persönliche Sicherheit fürchten muss. Er habe Mugabe zwei Möglichkeiten des Amtsverzichts vorgeschlagen. Entweder er geh freiwillig und erhalte seine Reputation als der wichtigste Kämpfer für die Unabhängigkeit des Landes oder er werde durch den Willen des Volkes vom Amt enthoben und müsse mit den Konsequenzen leben. – Mnangagwa wurde vor knapp 2 Wochen von Mugabe des Vizepräsidentenamtes enthoben. Er gilt als enger Vertrauter des Militärs und möglicher Nachfolger Mugabes.

Vor dem Gipfeltreffen zum Syrien-Konflikt hat der russische Präsident Putin Machthaber Assad in Sotschi empfangen. Der Kremlchef verwies auf die Fortschritte im Anti-Terrorkampf. An den Gesprächen in der Schwarzmeerstadt nehmen auch der türkische Präsident Erdogan und der iranische Staatschef Ruhani teil. Für Ankara geht es bei der Lösung des Syriens-Konflikts inzwischen nicht mehr um den Sturz Assads - sondern darum, die Kurden zurückzudrängen.

Die deutschen Autobauer verkaufen immer mehr Neuwagen in China. Während der Absatz im dritten Quartal in Westeuropa stagnierte, legten die Verkaufszahlen in der Volksrepublik weiter zu. Volkswagen ist nach wie vor Marktführer, gefolgt von General Motors.

Namibia hat ab sofort einen offiziellen Vertreterverein in Deutschland. Die „Friends of Namibia Association ” wurde von der namibischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. Es gehe darum im öffentlichen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Bereich die Zusammenarbeit zwischen Namibia und Deutschland zu intensivieren. Die Gründung eines solchen Vereins gehe auf eine Idee von Staatspräsident Hage Geingob aus dem Jahr 2016 zurück. Es sei geplant Vertretungen in allen 16 Bundesländern Deutschlands zu etablieren. Die Partnerschaften sollen zunächst zwischen der namibischen Nationalversammlung und dem Bundestag sowie auf Ebene der Industrie- und Handelskammern intensiviert werden, hieß es.

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