Montag 28. September 2020

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21. November 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Geschäftsführer der Windhoeker Stadtverwaltung, Robert Kahimise, bleibt vorerst suspendiert. Laut Allgemeiner Zeitung lehnte das Obergericht seinen Eilantrag ab, die Beurlaubung für null und nichtig zu erklären. Er habe nicht hinreichend nachgewiesen, dass sein Anliegen besonders dringend sei. Kahimise hatte geltend gemacht, bei monatlichen Ausgaben von 81.000 Namibia Dollar auf sein Gehalt angewiesen zu sein. Allerdings hatte er das Angebot der Stadtverwaltung auf Weiterzahlung seines Grundgehaltes abgelehnt, offenbar weil er sonst den Hauptgrund für seinen Eilantrag verloren hätte. Kahimise soll ein zinsfreies Darlehen zur Fortbildung von 150.000 Namibia Dollar ohne Genehmigung in Anspruch genommen und sich mittels Anschaffung eines teuren Wagens auf Kosten der Stadt persönlich bereichert haben.

Die Technische Universität Namibias NUST wird für weitere sechs Monate von Rektor Tjama Tjivikua geführt. Laut Namibian verlängerte der Rat der Uni seinen Vertrag bis Juni. Damit solle für Kontinuität in der Führung gesorgt werden, hieß es. Eine neue geeignete Person für die Position des Rektors zu finden, brauche Zeit. Dem Bericht zufolge fiel die Entscheidung knapp aus und offenbarte die Spaltung des Uni-Rates in zwei Lager. Tjivikua führt die Institution seit 1995 und hat sie von einem Technicon zu einer Universität ausgebaut. Seit einiger Zeit gibt es laut Namibian Versuche, ihn abzusetzen, weil er kritisch eingestellte Mitarbeiter entlassen habe.

In Okakarara protestieren Mitarbeiter der Ortsverwaltung gegen die ausstehende Zahlung ihrer Pensionsbeiträge. Für einige Angestellte seien die Beiträge zuletzt im April 2017 gezahlt worden, erklärte einer der Betroffenen gegenüber dem Namibian. Dabei werde der Betrag jedoch weiterhin jeden Monat vom Gehalt abgezogen. Ende Oktober habe man Bürgermeisterin Olga Tjiurutue-Katukundu eine Petition überreicht, aber bis heute keine Antwort erhalten.

In einem halben Jahr wird der Scheck als Zahlungsmittel völlig abgeschafft. Darauf habe die Vereinigung der Banken Namibias BAN hingewiesen, meldet die Presseagentur NAMPA. Bereits jetzt würden viele Banken Schecks weder zur Verfügung stellen noch annehmen, erklärte BAN-Vorsitzender Vetumbuavi Mungunda. Letzte Frist zur Abschaffung des Schecks sei kommender Juni. Mungunda begründete die Abschaffung mit der mangelnden Effizienz und dem höheren Risiko des Schecks gegenüber anderen Zahlungsmöglichkeiten wie etwa der elektronischen Überweisung.

Im Glyphosat-Prozess in den USA hat die Bayer-Tochter Monsanto wie angekündigt Berufung gegen die Verurteilung eingelegt. Der Chemiekonzern fordert einen neuen Prozess. Ein Geschworenengericht in San Francisco hatte Monsanto im August dazu verurteilt, einem an Krebs erkrankten Ex-Hausmeister 289 Millionen Dollar Schadenersatz zu zahlen. Die Summe wurde zwar inzwischen auf 78 Millionen Dollar gesenkt - für Bayer genügt das aber nicht - der Konzern beteuert, der Unkrautvernichter sei nicht krebserregend.

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