Samstag 07. Dezember 2019

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22. August 2015 - Nachrichten am Abend

Namibia wird zukünftig einen Masterplan für Aquakulturen haben. Dies kündigte das Fischereiministerium laut Nachrichtenagentur Nampa an. Der Plan, der die Ausrichtung, Implementierung und Umsetzung des Projekts regeln soll, wird bis zum 30. August im Rahmen der Handelsmesse in Ongwediva vorgestellt. Die Aquakulturen sollen vor allem Frauen und Arbeitslosen in ländlichen Gebieten eine neue Einkommensgrundlage bieten. Trotz Investitionen von 38 Millionen Namibia Dollar in 2014, wurden bisher nur 750 Tonnen Fisch und Krustentiere aus den Projekten gewonnen. Ziel sei eine Produktion von 10.000 Tonnen.

Die italienische Marine hat mehr als 2700 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet. Laut Regierungsangaben aus Rom seien 18 Schiffe mit Flüchtlingen aus Libyen in Seenot geraten. Sieben Marineboote und hunderte Soldaten seien im Einsatz. Über Tote oder Verletzte wurden bisher keine Angaben gemacht. Bereits 2500 Flüchtlinge sollen 2015 bei ihrer Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen sein. Zehntausenden sei bisher die Anlandung in Italien oder die Rettung durch internationale Schiffe gelungen.

Mazedonien hat im Kampf gegen den ungebremsten Zustrom an Flüchtlingen seine Grenze nach Griechenland weiter abgesichert. So berichtet das mazedonische Fernsehen, dass die Grenzanlagen durch hunderte weitere Soldaten verstärkt wurden. Zudem wurde binnen Tagen ein zweiter Zaun errichtet. Der bereits am Donnerstag ausgerufene Notstand in Mazedonien bleibt bis auf weiteres in Kraft, wie die Regierung erklärte. Tausende Flüchtlinge, meist aus Syrien, versuchen über Mazedonien nach Ungarn zu gelangen.

Die Europäische Union will die Verfütterung von Tiermehl in der Landwirtschaft wieder erlauben. Dies kündigte die EU-Kommission an. 2013 wurde bereits Fischmehl als Tiernahrung zugelassen. 2016 wolle man auch die Nutzung von Geflügelproteinen in Schweinenahrung erlauben. Alle EU-Mitgliedsstaaten zeigten sich diesem Schritt offen, Deutschland unterstütze ihn aktiv. Die Verfütterung von tierischen Produkten in der Landwirtschaft war aufgrund der Tierkrankheit BSE, besser als Rinderwahn bekannt, verboten worden.

Die Präsidentschaftswahlen in Brasilien 2014 werden überprüft. Dazu rief die Wahlkommission nach tagelangen Massendemonstrationen auf. Es gebe deutliche Anzeichen, dass Geld aus dem Korruptionsskandal um Brasiliens größten Ölkonzern, für den Wahlkampf genutzt wurden. Seit Monaten werden Ermittlungen gegen hochrangige Mitglieder der Regierung von Präsidentin Rousseff geführt. Sie sollen in den Korruptionsskandal verwickelt gewesen sein. Die regierende Arbeiterpartei wies das Gerücht, dass illegales Geld zur Finanzierung des Wahlkampfes genutzt wurde, umgehend zurück.

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