Montag 17. Dezember 2018

22. Dezember 2016 - Nachrichten am Morgen

Namibier können ihre Anteilnahme mit den Opfern des Terroranschlags in Berlin nun auch auf offiziellem Weg zum Ausdruck bringen. Wie die Deutsche Botschaft mitteilte, liegt ein Kondolenzbuch aus - heute von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 Uhr bis 16 Uhr 30 und morgen von 10 bis 13 Uhr. Am Montag war ein Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Wilhelm-Gedächtniskirche gerast. Zwölf Besucher waren getötet und 48 verletzt worden. Die Polizei fahndet zurzeit nach einem Tunesier.

Gegen 30 chinesische Firmen in Namibia laufen Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Polizeichef Sebastian Ndeitunga habe Razzien gegen mehrere Unternehmen chinesischer Eigentümer bestätigt, berichtet der Namibian. Details habe er mit Blick auf die Ermittlungen nicht nennen wollen. Laut Namibian wurden Durchsuchungsbefehle gegen 30 Firmen ausgestellt, die auch die Beschlagnahmung von Computern einschlossen. Demnach konzentrierten sich die Razzien auf Firmen im Süden, an der Küste und an der Nordgrenze zu Angola. Die Gesamtsumme der Steuerhinterziehung und Geldwäsche betrage drei Milliarden Namibia Dollar.

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat einen weiteren Milliardär in seinen Führungszirkel berufen: Der 80-jährige Carl Icahn, bekannt als scharfer Kritiker staatlicher Reglementierung, soll ihm als Sonderberater dienen. Icahn wird keinen Regierungsposten innehaben, kein Gehalt für seine Tätigkeit beziehen und keinen ethischen Regeln unterworfen sein, die seine Geschäfte als Investor einschränken.

Das hochverschuldete Griechenland geht weiter auf Konfrontationskurs mit seinen Gläubigern. Das Parlament hat eine geplante Mehrwertsteuer-Erhöhung auf den griechischen Inseln verschoben. Dadurch entgehen dem Land Einnahmen von gut 50 Millionen Euro.

China soll gegen seine Staatsbürger in Namibia vorgehen, um deren Umweltvergehen zu beenden. Das habe die Namibia Chamber of Environment NCE in einem offenen Brief an Botschafter Shunkang Xin gefordert, berichtet die Allgemeine Zeitung. Seit sich Chinesen in allen Regionen Namibias angesiedelt haben, sei die Zahl der Umweltvergehen drastisch angestiegen. NCE-Chef Chris Brown nannte die Wilderei von Nashörnern und Elefanten, den Schmuggel von Nasenhörnern und Elfenbein, den illegalen Handel mit Schuppentieren, das Töten von Schildkröten und Pythons sowie das illegale Sammeln von Krustentieren an der Küste und das Überfischen einiger Flussgebiete im Nordosten. Den Gesamtschaden schätzte er laut AZ auf über 800 Millionen Namibia Dollar.

In Rundu haben fast 100 chinesische Geschäftsleute gegen den illegalen Handel mit Produkten gewilderter Tiere demonstriert. Laut Presseagentur NAMPA marschierten sie durch das Stadtzentrum zum Büro des Gouverneurs der Region Kavango Ost und übergaben eine Petition. Der illegale Handel etwa mit Nasenhörnern oder Elfenbein sei nicht nur für den Tod der Tiere verantwortlich, sondern beschädige auch die Beziehungen Chinas zu Namibia, sagte ein Sprecher der Gruppe. Zeitgleich forderte die Namibia Chamber of Environment in einem offenen Brief an Botschafter Shunkang Xin, dass China die Umweltvergehen seiner Staatsbürger in Namibia umgehend beenden müsse.


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