Mittwoch 17. Oktober 2018

22. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Zwei mit Spannung erwartete Urteile sollen morgen im Obergericht in Windhoek fallen. Zum einen geht es um den Korruptionsfall rund um den ehemaligen Geschäftsführer von Namibia Wildlife Resorts, Tobias Aupindi. Er soll gemeinsam mit einem weiteren Angeklagten Falschaussagen vor der Anti-Korruptionskommission gemacht haben. Zudem ginge es um 50.000 Namibia Dollar die illegal geflossen sein sollen. Das Gericht beschäftigt sich bereits seit fast sechs Jahren mit dem Fall. Zudem erwartet der pensionierte Farmer Willem Barnard sein Urteil wegen Mordes an seiner Ehefrau. Er soll seine Frau im Jahr 2010 erschossen haben.

Der südafrikanische Präsident macht weiter wie bisher. Dies wird aus der Bekanntmachung offizieller Termine bis Mitte Februar durch sein Büro deutlich. Damit ignoriert Zuma weiterhin die Entscheidung des Exekutivkomitees des regierenden ANC, das seine Abberufung als Staatspräsident abgesegnet hat. Es wurde jedoch kein Zeitplan bekannt gegeben. Experten waren davon ausgegangen, dass Zuma binnen Tagen seinen Rücktritt erklären würde. Zuma wurde ein „ehrenvoller“ Abgang in Aussicht gestellt. Dies könnte lebenslange Immunität einschließen, die ihn vor mindestens 800 ruhenden Strafanträgen schützen würde.

Liberias neuer Präsident, der Ex-Weltfußballer George Weah, ist ab heute offiziell in Amt und Würden. Der 51-Jährige legte seinen Amtseid ab. Weah löst die langjährige Staatschefin und Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf ab. Er hat versprochen den Lebensstandard in dem westafrikanischen Land verbessern zu wollen und den Frieden zu wahren. Liberia ist eines der ärmsten Länder der Welt, in den 90er Jahren wüteten dort Bürgerkriege. Zuletzt war Liberia hart durch die Ebola Epidemie getroffen worden.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die EU-Staaten aufgefordert, Palästina „schnel“ als Staat anzuerkennen. Die Anerkennung stehe „nicht im Widerspruch“ zu dem Ziel, die Nahost-Friedensgespräche wiederaufzunehmen, sagte Abbas heute bei einem Besuch in Brüssel. Die staatliche Anerkennung würde das palästinensische Volk in seiner "Hoffnung auf Frieden" ermutigen.


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