Donnerstag 28. Mai 2020

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22. Mai 2020 - Nachrichten am Morgen

Namibia hat nach 1,5 Monaten ohne neuen COVID19-Fall zwei neue Fälle zu beklagen. Dies teilte Gesundheitsminister Kalumbi Shangula mit. Demnach handelt es bei Fall 17 um eine 66-jährige Namibiern, bei Fall 18 um eine 28-Jährige. Beide seien seit ihrer Rückkehr aus Südafrika in Quarantäne. Zudem zeigen sie keinerlei Symptome. Somit erhöht sich aber die Zahl der COVID19-Patienten im Land auf insgesamt 18. Davon sind vier Fälle aktiv. - Die Zahl der durchgeführten Tests im Land liegt nun bei fast 2700

Der Drogenhandel im Land floriert weiterhin. Nun wurde in der Region ||Karas vier Personen verhaftet, die Cannabis-Handel in großem Stile betrieben haben sollen, wie die Polizei mitteilte. Sie hätten Drogen im Wert von 320.000 Namibia Dollar bei sich gehabt. Es handele sich um drei Namibier und einen Südafrikaner. Schon in der Vorwoche seien in der Region drei Drogenhändler festgenommen worden. Zu diesen gesellt sich ein weiterer Namibier, der nahezu 500 Zigaretten geschmuggelt habe. Zwei weitere Personen wurden verhaftet, nachdem bei einer Razzia Alkohol im Wert von 120.000 Namibia Dollar sichergestellt werden konnte.

Die Einwohner von Keetmanshoop schulden ihrer Stadtverwaltung fast 124 Millionen Namibia Dollar. Es handelt sich laut dem Pressesprecher der südnamibischen Ortschaft um Wasserkosten sowie Steuern und Gebühren. Mehr als ein Viertel der Ausstände seien Zinsen auf die Schulden. Seit Januar seien zahlreiche Abkommen zur schrittweisen Rückzahlung mit säumigen Zahlern abgeschlossen worden. Diese sehen eine Begleichung der laufenden Rechnung und eine Rückzahlung der Ausstände über maximal 12 Monate vor. Die Stadt selber werde mehr als 86 Millionen Namibia Dollar aus ihrem Haushalt zurücklegen um die Zinsen der ausstehenden Zahlungen vorerst zu übernehmen.

Das Kabinett will einen Partnerschaftsvertrag des staatlichen Fischereiunternehmens Fishcor mit dem Unternehmen African Selection Fishing auflösen. Dieser Entscheidung wurde nun gefasst, wie der Namibian berichtet. Der Vertrag habe ein Volumen von etwa 20 Milliarden Namibia Dollar und wurde 2017 geschlossen. Die nun gefällte Entschluss ist vor allem in den Auswirkungen des internationalen „Fishrot“-Skandals begründet. Die beiden Firmen hatten gemeinsam das Unternehmen Seaflower gegründet. Vor knapp einer Woche hatten Medien berichtet, dass der Staat durch Fishcor praktisch alle Investitionen übernommen hatte, vom Gewinn aber nur einen Bruchteil erhalten solle.

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