Freitag 23. Februar 2018

22. November 2016 - Nachrichten am Mittag

Zwei Drogendealer sind vor dem Haftrichter erschienen. Das Paar im Alter von 26 und 43 Jahre hat auf „teilweise schuldig“ plädiert. Die Frau wurde deshalb im Schnellverfahren zu 12 Monaten Haft, wovon sechs Monate zur Bewährung ausgesetzt wurden, verurteilt. Der Mann muss sich am 8. Dezember erneut vor Gericht verantworten. Ihm wurde Kaution verweigert. – Die Beiden wurden am vergangenen Freitag in Rehoboth festgenommen. Man hatte bei ihnen fast 200 Joints mit Cannabis mit einem Marktwert von annähernd 8000 Namibia Dollar gefunden.

Der designierte US-Präsident Trump hat erste Eckpunkte seines Programms für die ersten 100 Tage seiner Amtszeit vorgestellt. In einer Videobotschaft kündigte er an, gleich am ersten Tag seiner Präsidentschaft aus dem trans-pazifischen Handelsabkommen TPP auszusteigen. Stattdessen wolle er Handelsverträge mit einzelnen Ländern aushandeln. Ihm gehe es darum, Arbeitsplätze und Wohlstand für amerikanische Arbeiter zu schaffen. Deshalb werde er etwa auch im Energiebereich Regulierungen streichen. Weiter kündigte Trump an, den Missbrauch von Visa-Programmen zu untersuchen

Die Regierung Boliviens hat wegen einer schweren Dürre den Katastrophenfall ausgerufen. Laut Staatspräsident Morales war dieses Jahr das heißeste seit hundert Jahren. Seit zwei Wochen herrscht eine Dürre, die zu Wasserknappheit in sieben der zehn größten Städte des Landes führte. Der staatliche Wasserversorger Epsas hat daher begonnen, das Trinkwasser zu rationieren. Es gibt bereits Proteste - unter anderem von Bauern, die für die Bewässerung ihrer Felder auf Wasser angewiesen sind.

Die vergangenen 24 Stunden haben in vielen Landesteilen ergiebige Niederschläge gebracht. So wurden bis Redaktionsschluss bei anhaltendem Regen bis zu 25 Millimeter aus Windhoek gemeldet. Auch im zentralen Norden und im Osten wurden Werte von bis zu 20 Millimeter registriert. Inmitten der Wüste in und um Swakopmund wurde bis zu fünf Millimeter Niederschlag gemessen, während es im „Mais-Dreieck“ ebenfalls etwa genauso viel Regen gab. 

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